Apple iPhone 3G S
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Bedienelemente
Zusammenfassung Videoformate & Aufzeichnungsmedien
• Standardformat MPEG-4 ist von den meisten Computern leicht lesbar, vor allem mit QuickTime
• Der 32 GB Speicher hat viel Platz für Fotos und Videos – wenn er nicht mit anderen Daten (wie Musik) gefüllt wird
• Integrierte Bildbearbeitung ist sehr einfach gehalten und genauso einfach zu bedienen
• Eingebautes WLAN ermöglicht den Upload der Videos auf YouTube von überall
Videoformate (5,0)
Das iPhone 3G S kodiert die Videos im Standardformat MPEG-4 AVC/H.264, dem gleichen Codec den viele ultra kompakte Camcorder benutzen, auch die Flip Camcorder. Und obwohl dieser Codec High-Definition Videos leicht bearbeiten kann – wie in den Flip- und Webbie-Camcordern – nimmt das iPhone Videos nur in Standardauflösung auf.
Die vom iPhone gespeicherten .mov-Dateien sind mit iTunes oder QuickTime kompatibel. Wer mit einem PC arbeitet muss nur die Windows-Version der Programme installieren, kann die Dateien aber auch für den Windows Media Player konvertieren.
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Bildschärfe | Format | Kodierung |
| Apple iPhone 3G S | 640 x 480 | .mov | MPEG-4 AVC/H.264 |
| Samsung Omnia | 640 x 480 | .3g2 | MPEG-4 3ivx |
| Flip UltraHD | 1280 x 720 | .mp4 | MPEG-4 AVC/H.264 |
| Sony MHS-PM1 | 1920 x 1080 | .mp4 | MPEG-4 AVC/H.264 |
Diese .mov-Dateien sind nicht ganz so vielseitig wie MP4-Dateien, die von den meisten ultrakompakten Camcordern benutzt werden. Sie sind jedoch viel leichter zu handhaben als die .3g2-Dateien, die von vielen Handys ausgeben. Das Samsung Omnia, das wir als Vergleichsgerät in dieser Testreihe benutzt haben, ist so ein Handy. Die 3ivx-Komprimierung ist eigentlich nur ein weiterer MPEG-4 Codec. Die Dateien, die dabei entstehen sind aber schwierig lesbar, außer die mitgelieferte Software wird installiert.
Aufzeichnungsmedien (7,52)
Das iPhone 3G S speichert die Dateien auf einem internen Flash-Speicher. Das iPhone ist in zwei Versionen erhältlich, mit 16 GB und 32 GB. Eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresmodell, dem 3G, das mit 8 GB oder 16 GB erhältlich war. Das iPhone unterstützt keinerlei externe Speichermedien, wie z.B. MicroSD-Karten. Andere Handys, auch das Samsung Omnia, haben sowohl einen internen Speicher als auch einen MicroSD-Kartenslot (das Omnia hat 8GB Speicherplatz und funktioniert mit MicroSD Karten bis zu 16GB).
In der Kategorie 'Budget-Camcorder' ist die Wahl der Speichermedien nicht gerade gleichbleibend. Die Flip-Modelle nutzen nur interne Speicher, von 2 GB bis 8 GB groß. Die Webbie HD Modelle von Sony speichern nur auf Sonys eigene Memory Stick PRO Duo Karten, während die Modelle von Kodak und RCA Standard SD/SDHC-Speicherkarten unterstützen. Der interne Speicher ist schon sehr praktisch, es geht nicht verloren und es muss nicht gesondert gekauft werden. Theoretisch hat man mit den Speicherkarten einen unendlichen Vorrat an Speicherplatz, man muss sie ja nur ersetzten, ohne Dateien übertragen zu müssen.
Bezüglich Aufnahmezeiten hat Apple keine Daten veröffentlicht, aber uns ist aufgefallen, dass eine Minute Videoaufnahme in etwa 25 MB entspricht. Die Dateigröße hängt davon ab, was aufgenommen wird. Unseren Berechnungen zufolge können auf dem 32 GB iPhone ca. 18 Stunden Videos gespeichert werden – vorausgesetzt natürlich, der Speicherplatz wird nicht für die iTunes-Sammlung verbraucht
Film- & Bildbearbeitung (8,0)
Eines der großen Vorteile des iPhone 3G S ist die Möglichkeit die Videos direkt auf YouTube oder MobileMe hochzuladen oder per Email zu verschicken. Ein Klick auf das Export-Symbol am unteren linken Bildschirmrand öffnet das Export-Menü (siehe unten) – und fertig. Wer dachte, mit dem Flip wäre das Hochladen von Videos auf YouTube einfach, der wird von der Einfachheit des iPhone 3G S begeistert sein. Um das Filmmaterial ins Internet zu stellen, muss man das iPhone nie an einen Computer anschließen...
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| Das Video-Export Menü |
Soll das Video auf YouTube hochgeladen werden, erscheint eine kleine Login-Box. Nachdem Benutzername und Passwort eingegeben wurden, beginnt der Upload – und ein paar Sekunden später ist das Video im Internet veröffentlicht. Videos können auch auf die MobileMe Galerie gesendet werden, wenn man einen Account hat. MobileMe ist ein Apple-Webservice, der unter anderem einen virtuellen Speicher für Datenspeicher anbietet. Freunde und Familie können sich dann in die MobileMe Galerie einloggen und die Videos und Fotos, die direkt vom iPhone aus hochgeladen wurden, anschauen.
Mit dem iPhone 3G S lassen sich auch Multimedia-Kurztexte mit Fotos verschicken, kurz MMS.
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| Für den Upload auf YouTube ist keine Computerverbindung notwendig |
Das iPhone 3G S hat auch ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm, mit dem sich die Videoclips trimmen lassen. Viele Camcorder haben dieses Feature, aber kein Hersteller hat es so gut implementiert wie Apple. Beim Öffnen eines Videos erscheint eine kleine Zeitleiste am oberen Bildschirmrand. Einfach die Enden der Zeitleiste so weit verschieben wie gewünscht, Video anschauen, Trimmen drücken, speichern – fertig. Das Feature ist so einfach und intuitiv, wir können uns gut vorstellen, dass dieses Feature oft benutzt wird (und das ist etwas, das wir nicht sehr oft über Bearbeitungsprogramme behaupten).
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| Das Trimmen ist simpel und einfach |
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