Apple iPhone 3G S
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Wiedergabe & Anschlüsse
Zusammenfassung Bedienung & Handhabung
• Das iPhone ist, Dank des selbsterklärenden Touchscreen, unglaublich einfach in der Handhabung
• Plus: Aufnahmen im Hoch- oder Querformat möglich
• Der Auslöser ist schwierig zu erreichen, wenn das iPhone im senkrecht gehalten wird
• Großer 3,5 Zoll Bildschirm ein echtes Zuckerl
Benutzerfreundlichkeit (7,0)
Das iPhone 3G S ist einer der einfachsten 'Camcorder' die je verkauft wurden. Der Video-Modus hat so gut wie keine Funktionen und Einstellungen, außer dem simplen Spotfokus, und ein Menüsystem ist tatsächlich nicht vorhanden. Der Upload auf YouTube oder in eine Email geht locker von der Hand – ein Klick und ein paar Felder ausfüllen, das Handy kümmert sich um den Rest. Natürlich wird sich nicht jeder damit anfreunden können, alles auf einem kleinen Handy machen zu müssen - Die Tastatur ist sehr klein und nicht jeder mag die Touchscreen-Lösung. Doch was die Videoaufnahmen angeht, geht es nicht einfacher.
Ein bisschen kompliziert wird es, wenn das Video auf einen Computer kopiert werden soll. Dafür muss man sich mit den iTunes und vor allem mit dem Synchronisieren auskennen. Doch auch das ist nicht zu schwierig zu bewerkstelligen. Außerdem hat Apple ein hervorragendes Supportsystem online, das bei Fehlerdiagnosen und -behebungen hilft.
Handhabung (6,15)
Das Apple iPhone 3G S wird ähnlich gehandhabt wie der Flip Mino oder ähnliche ultrakompakte Camcorder. Das Gehäuse liegt gut in der Hand und wird, logischerweise, wie jedes andere Handy gehalten. Ein beachtenswerter Unterschied ist die Platzierung des Auslösers: Wird das Handy hochkant gehalten, ist dieser als Touchscreen-Taste am unteren Bildschirmrand angebracht. Das führt dazu, dass der Daumen in einer unangenehmen Position gehalten wird und die obere Hälfte des Handys wird nicht fest gehalten. Die meisten Handys haben den Auslöser eher mittig platziert, so dass das Gehäuse leichter festzuhalten ist und der Daumen in einer natürlichen Haltung über dem Auslöser liegt. Das gilt auch für die gesamte Flip-Serie.
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| Das Handy ist schmal und cool… |
... aber das Halten ist schwierig |
Ein signifikanter Vorteil des iPhone ist, dass es auch wie eine Digitalkamera waagrecht gehalten werden kann. Damit kann das Handy mit beiden Hängen festgehalten werden und ist somit stabiler. Die einzige Gefahr hier ist, dass ein oder mehr Finger der linken Hand versehentlich das Objektiv blockieren könnten. Bei den meisten Digitalkameras ist das Objektiv in der Mitte angebracht, beim iPhone ist es in der linken oberen Ecke.
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| Das Handy kann entweder waagrecht oder senkrecht genutzt werden |
Viele Handykameras bieten diese Möglichkeit heutzutage. Normalerweise wird der Auslöser dann direkt unter den rechten Zeigefinger platziert, genau dort, wo er auch an einer Digitalkamera zu finden wäre. Beim iPhone bleibt der Auslöser am gleichen Platz, ob es horizontal oder vertikal gehalten wird. Diese Bildschirmtaste ist aber praktischerweise sehr leicht mit dem Daumen erreichbar. Es ist in der waagrechten Position sogar besser zu bedienen als in der traditionellen Haltung.
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| Das Handy kann entweder waagrecht oder senkrecht genutzt werden |
Stabilisator (0.0)
Das iPhone 3G S hat keinen Bildstabilisator. Das bedeutet, die Videos sehen aus wie die Aufnahmen in den Filmen 'Blair Witch Project' und 'Cloverfield'… Außer das iPhone wir auf ein Stativ montiert. Da das iPhone aber kein Stativgewinde hat, müsste eine Klemme benutzt werden – oder es ist Stillhalten angesagt. Doch mit den meisten preiswerten Camcordern wäre es nicht anders, da fast keine irgendeine Art von Stabilisator haben. (So testen wir Stabilisatoren)
Tragbarkeit & Tragekomfort (12,1)
An der Form des iPhone 3G S hat Apple nichts geändert, es sieht aus wie die früheren Generationen. Es ist jedoch ein bisschen breiter und höher als die meisten ultrakompakten Camcorder, vor allem als die Flip Mino und die Flip MinoHD. Andererseits ist es schmaler – nur halb so tief wie die Flip Ultra und die Flip UltraHD.
| Größe und Gewicht | |
| Gewicht | 135 g |
| Größe | 62,1 x 115,5 x 12,3 mm |
Akkulaufzeit (7,65)
Den Test zur Bestimmung der Akkulaufzeit des iPhone 3G S haben wir im Flugmodus durchgeführt, der alle Verbindungen zu Drahtlosnetzwerken (Internet und Telefon) unterbricht. In diesem Modus hat das iPhone 2 Stunden, 33 Minuten und 9 Sekunden lang Videos aufgenommen, bevor der Akku leer war. Das ist eine sehr gute Akkulebenszeit und besser als das, was die meisten ultrakompakten Camcorder zu bieten haben. Während des Tests ist uns aufgefallen, dass das Handy nach etwa 1 Stunde und 15 Minuten die Aufnahme unterbrochen hat. Wahrscheinlich hat das iPhone eine Art Zeitbegrenzung für Videoaufnahmen. (So testen wir die Akkulaufzeit)
Das Akku wird über USB geladen, entweder durch Anschluss an einen Computer oder an das Netzteil. Sowohl USB Kabel als auch Netzteil werden praktischerweise mitgeliefert.LCD & Sucher (7,66)
Das iPhone hat einen 3,5 Zoll Touchscreen-LCD mit einer Auflösung von 153.600 Pixel. Das ist wesentlich größer als alles was man sonst auf Camcordern findet und größer als alle Handybildschirme – auch die mit Touchscreen. Der große LCD trägt ebenfalls zur Größe des Handy bei; die meisten ultrakompakten Camcorder sind weder so breit noch so hoch wie da iPhone 3G S.
Der Bildschirm ist genauso groß wie bei den letzten Generationen. Doch das 3G S hat eine fettabweisende Beschichtung, die verhindert, dass der Bildschirm sofort aussieht wie eine Chromfläche in einer Frittenbude. Das ist etwas, das wir gerne auch bei den traditionellen Camcordern mit Touchscreen sehen würden.
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| Der 3,5 Zoll Touchscreen LCD ist eines der Hauptfeatures des iPhone 3G S |
Natürlich hat das iPhone keinen Sucher, mit dem das Video erfasst werden könnte. Dafür muss das LCD herhalten. Es ist nicht unmöglich in ein solches Gerät auch einen Sucher einzubauen – selbst kleinste Digitalkameras haben einen Mini-Sucher. Apple hat den Sucher offensichtlich nicht als Notwendigkeit eingestuft. Wir stimmen dem zu.
Menüs (5,75)
Die gesamte Handhabung des iPhone wurde während der letzten zwei Jahre überall immer wieder getestet und detailliert bewertet. Wir werden uns an die Menüfunktionen der Kamera halten. Sogar nach zahlreichen Upgrades seit der Einführung, ist das Menü des iPhone simple und intuitiv geblieben. Um eine Funktion zu öffnen muss nur auf das Symbol getippt werden. Ist nicht auf dem Bildschirm zu sehen, werden die Funktionen mit einen Tipp auf den Bildschirm wieder sichtbar gemacht.
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| Die Navigation im Menü, wie die am unteren Rand der Homepage sind einfach und selbsterklärend |
Im Videomodus sind die einzigen Menüpunkte auf dem unteren Bildschirmrand angeordnet – dazu gehören je ein Symbol um in den Wiedergabemodus zu wechseln, eine Aufnahmetaste und ein Foto/Video-Schalter. Die Wiedergabe, auf die wir später näher eingehen, könnte nicht einfacher sein.
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| Das Hauptmenü des iPhone | Das Hauptmenü - Fortsetzung |
Durch das Fehlen von manuellen Einstellungsmöglichkeiten kann auf eine verwirrende Menüführung verzichtet werden. Aber es ist das Design des iPhone, dass die Schlichtheit des Menüs zu einem Vorteil, statt einer frustrierenden Eigenheit, macht. Das Interface der Kodak Zx1 zum Beispiel, einer anderen Videokamera die nicht viele manuelle Einstellungen bietet. Um in das Menü zu kommen müssen gleichzeitig zwei der Tasten gedrückt werden. Ein obskurer und überhaupt nicht selbsterklärender Prozess. Apple bekommt dafür einmal mehr eine Lobeshymne (als ob das nicht dauernd passieren würde).
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| Videos am iPhone ist einfach | Die Optionen für Video-Export |
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