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Die besten getesteten Camcorders

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Zusammenfassung Lowlight-Verhalten
• Lowlight-Verhalten im Großen und Ganzen ziemlich gut
• Minimale Beleuchtungsstärke besser als die der HF S100, zusätzliche Framerate hatte sogar noch besser
• Auch bei schlechter Beleuchtung satte Farben
• Bildrauschen war gut, aber definitiv schlechter als bei gutem Licht
Videoclipaufnahmen & Bildschärfe (Seite 5 von 16) Videoformate & Aufzeichnungsmedien

Minimale Beleuchtungsstärke (9,04)


Die Canon HV40 und die Canon HF S100 (sowie der Rest der HF S-Modell) haben ähnliche CMOS-Sensoren aber weniger Pixel. Unserer Erfahrung nach, verbessert sich damit die die minimale Beleuchtungsstärke  – und unser Test hat unsere Hypothese bestätigt. Die HV40 benötigte nur 7 Lux um die 50 IRE auf unserem Waveformmonitor zu erreichen; weniger als alle anderen Camcorder. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Dichte der Pixel auf dem Sensor geringer ist. Das wiederum erlaubt dem Sensor mehr Licht zu absorbieren und so die minimale Beleuchtungsstärke des Camcorders zu verbessern. (So testen wir die minimale Beleuchtungsstärke)

Erforderliche Mindestbeleuchtung *
*je geringer der benötigte Lux-Wert, desto besser das Bild

Verglichen mit dem, was andere HD-Camcorder in diesem Test erreichen, sind die benötigten 7 Lux der HV40 sehr gut. Nur Panasonic (mit der HDC-HS300 und der HDC-SD300) und Sanyo (mit der VPC-HD2000) kamen an dieses Ergebnis heran. Mit der Bildwiederholrate von 25p verbessert sich die minimale Beleuchtungsstärke sogar noch – die HV40 hat nur 4 Lux an Licht benötigt um die 50 IRE zu erreichen.

Minimale Beleuchtungsstärke
Framerate Canon HV40 Canon HF S100 Panasonic HDC-HS300 Sony HDR-XR520
50i 7 Lux 12 Lux 8 Lux 15 Lux
25p 4 Lux 6 Lux 8 Lux nicht verfügbar

Lowlight-Farbwiedergabe (7,73)


In Sachen Farbgenauigkeit bei schlechter Beleuchtung war die HV40 nicht besonders gut. Für einen Camcorder dieser Klasse ist es eher Durchschnitt. Die Farben der HV40 sind aber satt und lebendig, ein Ergebnis des 76,65 %-igen Sättigungslevels den wir bei Lowlight gemessen haben. Der Farbfehlerwert der HV40 lag in diesem Test bei 4,67. (So testen wir die Lowlight-Farbwiedergabe)

Automatische Lowlight-Farbwiedergabe
Farbtestgrafik (oben), Fehlerchart (rechts)
Bei schlechter Beleuchtung hatte die Canon HV40 in unserem Farbwiedergabe-Test einen Fehlerwert von 4,67 und eine Sättigung von 76,65 %. (Die Grafik auf der rechten Seite zeigt die inkorrekte Farbwiedergabe. Die Richtung und Länge der Linien weisen darauf hin, wie die Kamera die einzelnen Farben verarbeitet.)

Bei 60 Lux, dem Lichtlevel in unseren Lowlight-Tests, war das Bild der Canon HV40 sehr dunkel, die meisten Camcorder haben dieses Problem bei diesem Lux-Wert. Das Bild der HV40 war aber dunkler als das der HF S100 und wesentlich dunkler als das der Panasonic HDC-HS300 und das der Sony HDR-XR520. Die Belichtung kann bei der HV40 über die Belichtungseinstellung oder die Blenden- bzw. Belichtungszeit manuell verändert werden. In den Vergleichsbildern unten sieht man um wie viel lebendiger die Farben der HV40 sind, inklusive denen der HF S100, die einen wesentlich niedrigeren Sättigungslevel hat (59,66 %).   

Lowlight-Farben im Vergleich
Canon HV40 Canon HF S100
Panasonic HDC-HS300 Sony HDR-XR520

Zwischen den zwei Bildwiederholraten der HV40 (50i und 25p) ist der Unterschied der Farbwiedergabe nur minimal: Der Farbfehler lag bei 4,66 mit der echt-progressiven 25p Framerate. Üblicherweise wird die Farbwiedergabe mit alternativen Framerates besser, weil der Camcorder damit hellere Bilder bei schlechtem Licht produziert – bei der HV40 ist das nicht der Fall.

Testergebnisse Lowlight-Farbwiedergabe im Vergleich Canon HF S100 Vergleich Canon HV40 mit Canon HF S100
Testergebnisse Lowlight-Farbwiedergabe
Panasonic HDC-HS300 Vergleich Canon HV40 mit Panasonic HDC-HS300
Sony HDR-XR520 Vergleich Canon HV40 mit Sony HDR-XR520


Lowlight-Bildrauschen (9,23)


Das Bildrauschen der HV40 bei Lowlight war höher als das der Canon HF S100, doch sie liegen ziemlich nahe beieinander (1,2825 % bei der HV40 und 0,9625 % bei der HF S100). Das sind zwar beides gute Ergebnisse, doch die Panasonic HDC-HS300 und die Sony HDR-XR520 haben besser abgeschnitten. Die Ausschnitte unten zeigen wie störend das Bildrauschen im Filmmaterial wirklich ist. (So testen wir das Lowlight-Bildrauschen)

Bildrauschen bei 60 lux Auto
Canon HV40
100% Crop
Canon HF S100
100% Crop
Panasonic HDC-HS300
100% Crop
Sony HDR-XR520
100% Crop

In den Bildern der beiden Canon-Camcorder oben sind eindeutig mehr Störungen zu sehen als im Bild der Panasonic und der Sony. Auch Artefakte sind in allen Bildern deutlich erkennbar – auch wenn die Aufnahmen der Sony und der Panasonic etwas besser aussehen als die der Canon-Modelle. Es ist auch deutlich erkennbar, dass die Aufnahmen etwas von den Details bei guten Lichtverhältnissen verloren haben. Die Bildschärfe ist aber noch gut. Alle Camcorder in diesem Set haben überdurchschnittlich gute Aufnahmen bei schlechtem Licht, die der Panasonic HDC-HS300 ist aber die Beste.

Wie bei der Lowlight-Farbwiedergabe, hat sich das Lowlight-Bildrauschen der Canon HV40 bei der 25p nicht verbessert. Tatsächlich war das Bildrauschen mit der echt-progressiven Framerate von 25p mit 1,535 % sogar schlechter. Es ist kein großer Unterschied zum Rauschlevel bei 50i, doch es hätte eigentlich eine Verbesserung eintreten müssen.

Testergebnisse Lowlight-Bildrauschen im Vergleich Canon HF S100 Vergleich Canon HV40 mit Canon HF S100
Testergebnisse Lowlight-Bildrauschen
Panasonic HDC-HS300 Vergleich Canon HV40 mit Panasonic HDC-HS300
Sony HDR-XR520 Vergleich Canon HV40 mit Sony HDR-XR520

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