Canon LEGRIA HV40
Videoclipaufnahmen & Bildschärfe
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| Zusammenfassung Videoclipaufnahmen & Bildschärfe | ||||
• Echt-progressive Bildwiederholrate von 25p• Aufnahmen sind gleichmäßig, zeigen aber mehr Artefakte als AVCHD-Modelle • Bildschärfe der HV40 ist anständig, andere Modelle waren aber besser |
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Farbwiedergabe & Bildrauschen | (Seite 4 von 16) | Lowlight-Verhalten | |
Eines der Features der HV40 ist die echt-progressive 25p Bildwiederholrate. Bei Consumer-Camcordern wird meistens mit 50i aufgenommen und das Material dann auf 25 Bilder pro Sekunde herunter gerechnet, wobei Frames entfernt werden. Die 25p Framerate der HV40 ist aber echt, das heißt, es werden 25 Vollbilder pro Sekunde aufgenommen. Diese Bildwiederholrate hat ein paar erhebliche Vorteile bei der Nachbearbeitung. Die Videos unten sind alle mit der regulären Bildwiederholrate (50i) aufgenommen. (So testen wir Videoclipaufnahmen)
Im Videomaterial der HV40 sind mehr Artefakte zu sehen als in den Aufnahmen der AVCHD Camcorder von Canon (HF S100, HF S10, HF S11, HF20 und HF200). Dass die AVCHD-Kodierung besser ist als die Komprimierung der klassischen HDV-Kodierung zeigt, wie gut diese Technologie inzwischen geworden ist. Die Aufnahme der HV40 war jedoch ein bisschen gleichmäßiger und zeigte etwas weniger Nachzieheffekte. Wegen der echten Bildwiederholrate müssen wir der HV40 zwar den Vorteil geben, aber die Canon HF S Modelle sind genauso gut, wenn es um die Aufnahmequalität geht.
Der Hauptunterschied zwischen der HF S100 und der HV40 ist, dass die HF S100 schärfere Bilder aufnimmt als die HV40 – mit weniger Artefakten. Das ist beeindruckend für die HF S100. Hauptsächlich, weil die AVCHD Modelle im letzten Jahr keine großen Vorteile gezeigt haben. Die HF S100 hat ebenfalls eine Framerate von 25p, die allerdings nicht echt-progressiv ist (im Gegensatz zur HV40).
Die Aufnahmequalität der Panasonic HDC-HS300 war nicht so gut wie die der HV40 oder die der HF S100. Viel hat aber nicht gefehlt. Das Testvideo zeigte ein bisschen mehr Artefakte, das ist aber auch alles. Die HDC-HS300 hat ebenfalls einen 25p-Modus (der sog. Digital Cinema). Auch hier ist die Bildwiederholrate nicht echt-progressiv und die Aufnahmen werden mit 50i gemacht.
Die Aufnahmen der Sony HDR-XR520 waren in etwa so wie die der Panasonic HDC-HS300, produzierten aber etwas weniger Artefakte. Beide Camcorder haben gleichmäßige Aufnahmen und die gleiche Menge an geringfügigen Nachzieheffekten und Unschärfe. Allerdings bietet die Sony keine zusätzliche Bildwiederholrate zum normalen 50i Aufnahmemodus.
Die Bildschärfe der Videos ist einer wichtigen Faktoren der Videoqualität, weil es eine ungefähre Vorstellung davon gibt, wie detailliert die Bilder des Camcorders sind. Die Canon HV40 hat in unserem Schärfe-Test ziemlich gut abgeschnitten, ist aber definitiv nicht so gut wie einige der High-End-Modelle mit AVCHD-Kodierung. Die horizontale Schärfe der HV40 beträgt 700 lw/ph, die vertikale 600lw/ph. Die Canon HF S100 dagegen hat 800 lw/ph horizontale und 650 lw/ph vertikale Schärfe gemessen. Die Panasonic HDC-HS300 und die Sony HDR-XR520 haben die Canon HV40 in dieser Kategorie ebenfalls übertroffen, wenn auch nur knapp. (So testen wir die Video-Bildschärfe)
Während des Tests ist uns aufgefallen, dass die HV40 eine vertikale Bildschärfe von 750 lw/ph erreichte, wenn sowohl Motiv als auch Camcorder absolut nicht bewegt wurden. Sobald der Camcorder etwas bewegt wurde, erschienen Alias-Effekte und die Linien auf unserem Chart verschwammen bei 600 lw/ph. Da wir den Camcorder bei unserem Test aber bewegen, haben wir die 600 lw/ph als Ergebnis verwendet. Das passiert häufig, obwohl die Unterschiede zwischen der Bildschärfe bei sich bewegendem und stillstehendem Camcorder normalerweise nicht so groß ist.| Testergebnisse Video-Bildschärfe im Vergleich | |
Vergleich Canon HV40 mit Canon HF S100 |
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Vergleich Canon HV40 mit Panasonic HDC-HS300 | |
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Vergleich Canon HV40 mit Sony HDR-XR520 |
• Echt-progressive Bildwiederholrate von 25p
