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Einleitung
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01.Design
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02.Produktübersicht
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03.Leistung
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04.Farbqualität
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05.Lowlight-Verhalten
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06.Bewegungserfassung
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07.Bildschärfe
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08.Beispielvideos
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09.Bedienung
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10.Bedienkomfort
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11.Handhabung
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12.Bedienelemente
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13.Eigenschaften
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14.Aufnahmeoptionen
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15.Hardware
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16.WLAN- und andere Funktionen
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17.Vergleich JVC Everio GZ-GX1
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18.Vergleich Panasonic HC-V500M
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19.Vergleich Canon HF-R21
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20.Fazit
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21.Fotogalerie
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22.Datenblatt & Testergebnisse
JVC Everio GZ-VX700SE
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Bedienelemente
Handhabung
Kleiner, handlicher Camcorder, die Reaktionszeit des LCD ist aber unglaublich langsam.
Handhabung (3,50)
Der JVC Everio GZ-VX700 ist ein sehr kleiner und handlicher Camcorder. Bei offenem LCD kann man den VX700 sogar mit kleinen Händen ganz umfassen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, liegt der Camcorder sehr gut in der Hand. Der Daumen liegt genau auf der Aufnahmestart bzw. -stopp Taste, Zoomtaste und Fotoauslöser lassen sich mit dem Zeigefinger oder dem Mittelfinger leicht bedienen. Nachdem der Camcorder so klein ist, ist auch der Halteriemen nicht sehr groß – oder überaus gepolstert. Er ist sogar so dünn, dass er keinen richtigen Halt gibt und eine Polsterung des Halteriemens ist so gut wie nicht vorhanden. Ein guter Halt ist nur dann möglich, wenn der Halteriemen eng um die Hand liegt.
Ganz anders der LCD-Touchscreen, von leichter Bedienung kann hier kaum die Rede sein. Die Tasten sind oft unempfänglich und man muss einige male auf eine drücken, bevor der Camcorder überhaupt reagiert. Als wir versuchten einige Dateien zu löschen, mussten wir zig-mal auf den Bildschirm drücken bis der Camcorder das Video ausgewählt hat, leider hat das Gerät aber das Drücken der Taste “Ja” überhaupt nicht erkannt. Erst als wir zurück zum Hauptbildschirm sind und es noch mal probiert haben hat es geklappt. Allerdings ohne die Auswahl eines Videos, wir haben es einfach auf dem Camcorder wiedergegeben, gestoppt und gelöscht, was unheimlich frustrierend und nervtötend ist.
Im Aufnahmemenü reagiert der Camcorder besser. Aber auch hier muss ein paar mal auf die gewollte Funktion gedrückt werden, bis etwas passiert. Außerdem ist die Reaktionszeit des VX700 selbst sehr lang. Wird z.B. die Blende manuell eingestellt dauert die Reaktion des Camcorders ziemlich lange. Dadurch sieht der Sprung abrupt und plötzlich aus. Beim Verschluss sind die Übergänge etwas gleichmäßiger, aber auch hier dauert es. Nur die Belichtung wird ganz ohne abrupte Änderung eingestellt.
Tragbarkeit (10,27)
Der VX700 wiegt, mit Akku, etwa 228g und ist so auch für längere Videoaufnahmen wie geschaffen. Er ist zwar etwas zu groß für eine Hosentasche, passt aber sicherlich in jede Handtasche oder Rucksack.
Akkulaufzeit (5,50)
Der Akku hält, für einen so kleinen Camcorder, ziemlich lange. Bei unserem Test hat der Akku 110 Minuten durchgehalten. Das sind 20 Minuten mehr als das High-End Modell von JVC, der GX1 und der Canon HF R21. Der einzige Nachteil: Bei so langen Aufnahmen speichert der Camcorder mehrere Dateien, jede etwa 25 Minuten lang. Allerdings stoppt der Camcorder dabei nicht, man verliert also keine wertvollen Sekunden damit wieder auf Aufnahme drücken zu müssen. So testen wir die Akkulaufzeit.
Um den VX700 so klein und schmal zu gestalten, muss auch der Akku klein und schmal sein. Der BN-VG212 muss also in das Gehäuse gesteckt werden (neben der Speicherkarte), der Camcorder hat also kein offenes Akkufach. Überhaupt ist es unpraktisch, wie der Akku eingesetzt werden muss. Das Fach befindet sich auf der rechten Seite des Camcorders, unter dem Halteriemen und unter einem Deckel. Dieser Deckel muss nach unten geschoben werden um aufgemacht zu werden (ähnlich wie bei einem Mobiltelefon), das Akku kann dann von oben eingesetzt werden. Es ist nicht sofort ersichtlich, wie man das Akkufach öffnen muss, und wir können uns gut vorstellen, dass jemand zuerst den Deckel des Speicherkartenfachs öffnet um an den Akku zu kommen.
LCD (8,58)
Der Bildschirm des VX700 ist 3 Zoll groß (7,5 cm) und hat 230.000 Bildpunkte. Das sind die gleichen Daten wie beim LCD des Canon HF R21 und beim Panasonic HC-V500M, und einen halben Zoll kleiner als der Bildschirm des GX1 (mit ca. 1/3 der Pixelanzahl).
An sich ist das, für einen Budget-Camcorder ganz gut. Nur, dass der Touch-LCD oft eine furchtbare Reaktionszeit hat. Man muss mehrere Male auf die gewünschte Funktion drücken, bis der Bildschirm das erkennt, vor allem im Wiedergabemodus. Oft mussten wir zigmal auf den Bildschirm drücken, um eine Reaktion zu erhalten, und manchmal ging einfach nichts.
| Feature | JVC Everio GZ-VX700SE | JVC Everio GZ-GX1 | Panasonic HC-V500M | Canon Legria HF R21 |
|---|---|---|---|---|
| Bildschirmgröße | 3,0 in. | 3,5 in. | 3,0 in. | 3,0 in. |
| Bildschirmauflösung | 230000 Pixel | 920000 Pixel | 230400 Pixel | 230000 Pixel |
| Touchscreen | ✓ |
✓ |
✓ |
✓ |
| Sucher | ✗ |
✗ |
✗ |
✗ |

Bildstabilisation
Der JVC GZ-VX700 hat einen optischen Bildstabilisator mit drei möglichen Einstellungen: Aus, Ein und Ein (AIS). Der A.I.S. ist ein erweiterter Bilstabilisator, der eine Kombination von optischer und digitaler Stabilisation nutzt. Überraschend ist, dass der Stabilisator anscheinend nichts hilft, vor allem nicht bei geringer Verwacklung, mit der simuliert wird, wie der Camcorder in der Hand gehalten wird. Hier hat der Camcorder – egal ob OIS oder AIS – statt die Verwacklung zu reduzieren, diese erhöht. So testen wir die Bildstabilisation.
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