JVC Picsio GC-FM1
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Wiedergabe & Anschlüsse
Zusammenfassung Bedienung & Handhabung
• Solange nicht die Videoauflösung geändert (Doppelklick linke Pfeiltaste), oder auf das Setup-Menü zugegriffen wird, ist die JVC einfach zu handhaben
• Sehr kleiner Camcorder – liegt aber sehr gut in der Hand
• Der Schalter für das Telemakro wackelt und führt manchmal zu unscharfen Bildern
• Ein bisschen Stabilisierung ist da, aber wie sehr sie das Bild beeinflusst ist schwer zu sagen
• Akkulebenszeit ist durchschnittlich, lässt sich nur über USB aufladen
Benutzerfreundlichkeit (6,9)
Die einfachsten Funktionen der JVC GC-FM1 sind auch einfach zu bedienen. Aufnehmen, Video- und Fotomodus, Wiedergabemodus – alles mit einem Knopfdruck ausführbar. Der Zugriff auf die wenigen anderen Funktionen ist komplizierter. Ein Doppelklick auf den linken Pfeil des Steuerkreuzes schaltet zwischen den wenigen Aufnahmemethoden um (1080p 720p, VGA und QVGA). Dieser Doppelklick macht keinen Sinn und ist auch schwierig durchzuführen – jedenfalls auf diesem Steuerkreuz. Noch verwirrender ist das (versteckte) Menü, auf das wir weiter unten näher eingehen.
Für die Nachbearbeitung der Dateien hat die Picsio ein einfaches Interface und lässt sich auch leicht via USB mit dem Computer verbinden. Die vorinstallierte Bearbeitungssoftware (siehe unten) ist ebenfalls leicht zu handhaben.
Alles in Allem ist die Picsio viel benutzerfreundlicher als klassische Camcorder mit dem Überfluss an Tasten und Knöpfen sowie den langen und komplizierten Menüs. Die FM1 ist auch einfacher zu nutzen als die Sonys Webbie-Camcorder, die eine Handvoll sehr verwirrender Tasten haben. Doch auch die JVC GC-FM1 kommt nicht annähernd an die Benutzerfreundlichkeit und einfache Handhabung der Flip-Serie heran.
Handhabung (5,05)
Bedient wird die JVC Picsio GC-FM1 ganz wie die meisten ultrakompakten Camcorder, inklusive der Flip. Die Videokamera wird hochkantig gehalten, die Vorderseite mit der Linse wird auf das Motiv gerichtet – ganz so, als würde man mit einem Handy Fotos machen. Die Aufnahmetaste liegt in der Mitte des Steuerkreuzes, auch ganz so wie bei den meisten Taschencamcordern.
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| Die Picsio ist klein und leicht zu halten |
Obwohl die Picsio kleiner ist als viele Konkurrenzgeräte, liegt sie gut in der Hand und fühlt sich nicht an, als wäre sie zu klein. Die Modelle von Kodak oder Pure Digital lassen sich zwar besser halten, aber das liegt nicht an der Größe des Camcorders. Die Aufnahmetaste der Picsio ist nicht genau in der Mitte des Gerätes, sondern ein bisschen nach unten versetzt. Das heißt, der Daumen muss gebeugt werden um die Aufnahmetaste zu drücken – oder der Camcorder weiter unten gehalten werden. Egal wie, der Camcorder kann nicht sehr stabil gehalten werden.
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| Wegen der Position des Steuerkreuzes muss der Camcorder weiter unten gehalten werden |
Die Picsio hat einen weiteren Schwachpunkt, und zwar die Qualität der Verarbeitung. Viele Bauteile der FM1 fühlen sich minderwertig an – vor allem der Videoanschluss auf der rechten und der Telemakro-Schalter auf der linken Seite. Der Telemakro-Schalter ist sogar so schlecht verarbeitet, dass er manchmal zwischen 'Normal' und 'Macro' stecken bleibt, was Probleme mit der Scharfstellung verursacht. Immer wieder ist uns aufgefallen, dass die rechte Seite unseres Videomaterials unscharf aufgenommen wurde – und haben dann entdeckt, dass der Schalter in die richtige Position zurückgerückt werden musste. Dieses Problem hatten wir zwar nicht ständig, aber wegen der Verarbeitung ist es wahrscheinlich, dass der Schalter sich abnutzt und der Fokus öfter wieder in die richtige Position gerückt werden muss.
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| Auf der rechten Seite ist der sehr wackelige Telemakro-Schalter |
Stabilisator (0.0)
Die GC-FM1 ist mit einem digitalen Bildstabilisator ausgestattet; eine Seltenheit bei Taschencamcordern. Der Nachteil des Bildstabilisators der FM1 ist, dass er nicht ausgeschaltet werden kann. Das heißt auch, es gibt keine Möglichkeit zu testen wie gut er funktioniert. Ob die Picsio stabilere Bilder als andere Taschencamcorder aufnimmt ist schwer zu sagen. Da die kleinen Camcorder meistens auch keinen großen Zoom haben, ist ein Stabilisator meistsens nicht nötig. Die Sony MHS-PM1, Kodak Zx1 oder die Flip-Camcorder haben nicht unbedingt total verwackelte Bilder aufgenommen. Die Aufnahmen haben ziemlich gut und stabil ausgesehen. Soweit wir das beurteilen können, hilft die digitale Bildstabilisation der Picsio nicht viel.
Die Sanyo VPC-CG10 hat ebenfalls einen digitalen Bildstabilisator. Hier lässt sich dieses Feature allerdings an- und ausschelten (und war nicht sehr effektiv). (So testen wir Stabilisatoren)
Tragbarkeit & Tragekomfort (11,31)
Die GC-FM1 ist nur etwas kleiner und leichter als die Sony MHS-PM1 und die Kodak Zx1. Es wäre aber ein bisschen zu viel, wenn wir entscheiden wollten, welcher Taschencamcorder der kompakteste ist… Sowohl die GC-FM1 als auch die Flip UltraHD, die Sony MHS-PM1, die Kodak Zx1 und die Sanyo VPC-CG10 sind klein genug um in die Handtasche zu passen. Die Unterschiede in Gewicht und Größe sind marginal. Die Flip UltraHD ist etwas größer als die restlichen Camcorder.
Die Nutzung von SD/SDHC-Karten macht die Picsio GC-FM1 auch ein bisschen portabler. Anders als bei der Flip z.B., die einen internen Speicher hat, kann die Speicherkarte der FM1 einfach ausgewechselt werden. Die meisten Taschencamcorder speichern auf SD/SDHC-Karten (die Sony Camcorder speichern auf Memory Stick Duo Karten).
Die Picsio hat keinen Stromanschluss, der Akku wird via USB-Kabel aufgeladen. Das heißt, um die Batterie aufzuladen braucht man Zugang zu einem Computer, und das schränkt ein. Es gibt aber Adapter, mit denen das USB-Kabel auch in die Steckdose angeschlossen werden kann. Diese müssen aber separat gekauft werden.
| Größe und Gewicht | |
| Gewicht | 100 g |
| Größe | 53 x 97 x 17 mm |
Akkulaufzeit (3,75)
Der Akku der Picsio GC-FM1 hielt in etwa 75 Minuten (1 Stunde, 15 Minuten und 17 Sekunden). Für einen ultrakompakten Camcorder ist das sehr schlecht. Es ist schwierig auszumachen, ob das an der kleinen Batterie liegt oder am hohen Stromverbrauch, wir glauben aber es liegt an ersterem. (So testen wir die Akkulaufzeit)
| Akkulaufzeiten im Vergleich |
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Die Picsio hat einen internen, nicht auswechselbaren Akku der über USB aufgeladen wird – ganz wie die Flip-Camcorder. Es gibt keine Möglichkeit den Akku entweder mit einem Netzteil oder über ein Ladegerät aufzuladen. Da der Akku nicht herausgenommen werden kann, kann er im Notfall auch nicht ersetzt werden. Außerdem fehlt der Picsio der ausklappbare USB-Arm (der den Flip-Camcordern ihren Namen gab), was bedeutet das USB-Kabel muss immer mit. Das ist umständlich.
LCD & Sucher (4,77)
Die GC-FM1 hat einen 2 Zoll großen LCD-Bildschirm. JVC hat aber nicht aufgelistet wie hoch die Auflösung ist. Die zwei Zoll ist mit das Größte an Bildschirmen, was Taschencamcorder bieten. Die LCD-Anzeige der Flip MinoHD hat 1,5 Zoll . Das LCD der Sony MHS-PM1 hat 1,8 Zoll, das der Kodak Zx1 und der Flip Ultra hat ebenfalls 2 Zoll. Die JVC GC-FM1 hat keinen Sucher und der Bildschirm auf der Rückseite kann nicht bewegt werden.
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| Die 2 Zoll LCD-Anzeige der Picsio GC-FM1 |
Menüs (4,5)
Die GC-FM1 hat nur ein einziges Menü, das sogenannte Setup-Menü, das sehr schwer zu finden ist. Das ist bei vielen Taschencamcordern der Fall, und die JVC ist keine Ausnahme: Man muss die Lösch-Taste gedrückt halten und gleichzeitig den 'Display' Knopf betätigen.
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| Das einfache Setup-Menü hat nur wenige Funktionen |
Das Menü ist sehr einfach aufgebaut, und beinhaltet nur ein paar mögliche Einstellungen, darunter Datum/Zeit, NTSC/PAL Ausgabe, Formatierung der Speicherkarte und die Anzeige der Versionsnummer der Firmware. Mit dem Steuerkreuz kann im Menü navigiert werden.
| JVC GC-FM1 Vergleichscamcorder |
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| Flip UltraHD | Sony MHS-PM1 | Kodak Zx1 |
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