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JVC Picsio GC-FM1

JVC Picsio GC-FM1
Seite 4

Zusammenfassung Lowlight-Verhalten



• Insgesamt ist das Lowlight-Verhalten ziemlich gut
• Farbgenauigkeit und -sättigung nahe an den Ergebnissen bei guten Lichtverhältnissen
• Bildrauschen etwas niedriger im Lowlight als bei gutem Licht


Minimale Beleuchtungsstärke (3,77)

Die minimale Beleuchtungsstärke der JVC GC-FM1 ist nicht schlecht, aber andere Budget-Camcorder haben um einiges besser performt. Vor allem die Flip UltraHD und die Kodak Zx1 hatten viel hellere Bilder bei schlechtem Licht. Selbstverständlich liegt das an der hohen Pixelanzahl der GC-FM1. An den 8 Megapixel Sensor hatten wir keine allzu großen Erwartungen in diesem Test. Bei einer solchen Pixelanzahl leidet die minimale Beleuchtungsstärke der Camcorder normalerweise – genau das ist bei der Sony MHS-PM1 passiert. Die Picsio dagegen hat einen einigermaßen guten Wert erhalten. Hut ab vor JVC, denen es gelungen ist eine passable minimale Beleuchtungsstärke mit einer hohen Pixelanzahl zu kombinieren. (So testen wir die minimale Beleuchtungsstärke)

Mit Ausnahme der Kodak Zx1, die auch einen 60p Modus hat, nehmen alle Camcorder in diesem Set 30 Vollbilder pro Sekunde auf. Damit haben sie, im Lowlight, einen kleinen Vorteil gegenüber regulären Camcordern die mit 60i aufnehmen. Die geringere Bildwiederholrate lässt mehr Licht durch. Die meisten Budget-Camcorder haben auch eine automatische Belichtungsverzögerung, mit der die Belichtungszeit auf etwa 1/30 einer Sekunde verlangsamt wird. Normalerweise schalten wir die Langzeitbelichtung für diesen Test aus, aber mit den ultrakompakten Camcordern geht das meistens nicht. Die Picsio scheint die Belichtungszeit nicht ganz so drastisch zu verlängern, was die Aufnahmen bei 15 Lux halbwegs vernünftig aussehen lässt.

Minimale Beleuchtungsstärke
Modus JVC GC-FM1 Flip UltraHD Sony MHS-PM1 Kodak Zx1
Automatischer Lichtverstärker 15 Lux 7 Lux 23 Lux 6 Lux

Lowlight-Farbwiedergabe (8,77)

Für das Lowlight-Verhalten testen wir die Camcorder bei 60 Lux. Die Aufnahmen der FM1 sehen bei diesem Lichtwert nicht viel anders aus als bei guten Lichtverhältnissen. Die Farben sind immer noch stark und haben eine Sättigung von 86,56 %. Mit einem Farbfehler von nur 3,8 ist auch die Genauigkeit der Farben sehr gut. Das ist fast identisch mit dem, was der Camcorder uns bei guten Lichtverhältnissen gezeigt hat, vor allem was die Sättigung angeht. Eine wirklich gute Leistung von der JVC GC-FM1. (So testen wir die Lowlight-Farbwiedergabe)

Automatische Lowlight-Farbwiedergabe
Farbtestgrafik (oben), Fehlerchart (rechts)
Bei schlechter Beleuchtung hatte die JVC GC-FM1 in unserem Farbwiedergabe-Test einen Fehlerwert von 3,8 und eine Sättigung von 86,56 %. (Die Grafik auf der rechten Seite zeigt die inkorrekte Farbwiedergabe. Die Richtung und Länge der Linien weisen darauf hin, wie die Kamera die einzelnen Farben verarbeitet.)

Tatsächlich schneiden viele ultrakompakte Camcorder bei schlechten Lichtverhältnissen besser ab als bei gutem Licht. Das liegt vor allem daran, dass der automatische Weißabgleich der Camcorder mit unseren LED-Lampen (die wir für die Tests bei Lowlight verwenden) besser klarkommt. Deshalb haben alle Camcorder in dieser Testreihe die Farben bei schlechtem Licht gut wiedergegeben – und die meisten übertreffen sogar die eigenen Ergebnisse bei guten Lichtverhältnissen (vor allem bei der Kodak Zx1 ist das auffällig). Das verringert die gute Performance der JVC GC-FM1 in diesem Test aber keineswegs. Die Picsio ist einer der wenigen Taschencamcorder, der bei allen Lichtverhältnissen gute Aufnahmen macht.

Lowlight-Farben im Vergleich
JVC GC-FM1 Flip UltraHD
Sony MHS-PM1 Kodak Zx1

Die Sony MHS-PM1 hat ebenfalls eine anständige Farbgenauigkeit, bei guten wie schlechten Lichtverhältnissen. Insgesamt aber hat die FM1 die besseren Ergebnisse erzielt. Außerdem sind die Farben der MHS-PM1 nicht so satt und klar wie bei den anderen Camcordern. Das ist in den Vergleichsbildern oben deutlich zu sehen.

Testergebnisse Lowlight-Farbwiedergabe im Vergleich Flip UltraHD Vergleich JVC GC-FM1 mit Flip UltraHD
Testergebnisse Lowlight-Farbwiedergabe
Sony MHS-PM1 Vergleich JVC GC-FM1 mit Sony MHS-PM1
Kodak Zx1 Vergleich JVC GC-FM1 mit Kodak Zx1

Lowlight-Bildrauschen (10,08)

Aufgrund der Ähnlichkeit der Bilder der GC-FM1 im Lowlight und bei gutem Licht, ist es keine Überraschung, dass auch der Rauschlevel (1,0925 %) im selben Bereich liegt. Etwas ungewöhnlich ist aber, dass der Camcorder bei schlechten Lichtverhältnissen etwas weniger Bildrauschen produzierte. Das bedeutet, dass die FM1 bei guten Lichtverhältnissen unzureichende Rauschlevel erzielt; bei Lowlight aber über dem Durchschnitt liegt. (So testen wir das Lowlight-Bildrauschen)

Bildrauschen bei 60 lux Auto
JVC GC-FM1
100% Crop
Flip UltraHD
100% Crop
Sony MHS-PM1
100% Crop
Kodak Zx1
100% Crop

Der Ausschnitt oben zeigt, dass die GC-FM1 auch im Lowlight detailreiche Bilder produzierte, auch wenn das Bild nicht ganz so sauber ist. Es gibt mehr erkennbare Artefakte und Verfärbungen als in der Aufnahme bei gutem Licht. Auch die Flip UltraHD hat ein eher scharfes Bild produziert, aber es zeigen sich viele verfärbte Stellen. Die Sony MHS-PM1 hat viel Schärfe eingebüßt; das Bild ist unscharf und die Farben verwaschen. Der Ausschnitt der Kodak Zx1 dagegen ist an manchen Stellen extrem unscharf, an anderen schärfer (z.B. in der senkrechten Trompete). Es ist schwierig den besten Camcorder aus diesem Set heraus zu picken. Die JVC GC-FM1 scheint aber insgesamt die beste Lowlight-Aufnahme der Gruppe zu liefern.

Testergebnisse Lowlight-Bildrauschen im Vergleich Flip UltraHD Vergleich JVC GC-FM1 mit Flip UltraHD
Testergebnisse Lowlight-Bildrauschen
Sony MHS-PM1 Vergleich JVC GC-FM1 mit Sony MHS-PM1
Kodak Zx1 Vergleich JVC GC-FM1 mit Kodak Zx1
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