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Kodak Zx1

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Fotofunktionen
Kodak Zx1
Seite 8

Zusammenfassung Bedienung & Handhabung



• Einfach zu handhaben, aber die Beschriftung der Tasten ist nicht eindeutig
• Gut greifbare Oberfläche, schlankes Design
• Camcorder läuft mit leicht austauschbaren AA-Batterien (wird mit wiederaufladbaren Batterien geliefert)
• 2 Zoll Monitor – eher klein und kann nicht gekippt werden
• Ein Menü, das sehr schwer zu finden ist, aber verständlich sobald man es entdeckt hat...


Benutzerfreundlichkeit (7,0)

Die Kodak Zx1 gehört zu den billigen, ultrakompakten Taschencamcordern. Das Konzept ist also ein simpler und vollautomatischer Camcorder. In puncto Einfachheit gelingt das der Kodak: Camcorder auf das Motiv halten und es kann losgehen. Die einzige manuelle Bedienung ist der popelige 2-fache digitale Zoom, der aber einfach anzuwenden und einzustellen ist. Nicht so einfach zu verstehen sind die Tasten und Knöpfe. Das Layout ist zwar gut, alle Knöpfe können mit dem Daumen bedient werden, doch die Knöpfe sind schlecht eingebaut und die Beschriftung ist schwer verständlich. Die Flip UltraHD und die Sony MHS-PM1 haben das viel besser umgesetzt.

Einen großen Einfluss hat die schwer verständliche Beschriftung der Tasten beim Abspielen der Videos. Die Clips können vor- und zurückgespult werden, aber das alles ist ein bisschen ungünstig zu handhaben. Alles wird mit dem Steuerkreuz gesteuert – den vier kleinen Tasten sind einfach zu viele Funktionen zugewiesen. Dazu kommt das kaum auffindbare Menü. Es wird geöffnet, indem, gleich nach dem Einschalten des Camcorders, zwei beliebige Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Das kann man, ohne das Handbuch vor sich liegen zu haben, kaum herausfinden.

Obwohl die Kodak Zx1 viel einfacher zu handhaben ist, als traditionelle Camcorder, kommt sie an die Einfachheit der Flip UltraHD oder anderer Flip-Camcorder nicht ran. Mit dem komplizierten Tastendesign, dem kaum auffindbaren Menü, den zwei Aufnahmemodi (30p und 60p) sowie dem Fotomodus ist der Camcorder nicht einfach zu kapieren. Vor allem diejenigen, die noch nie eine Videokamera in der Hand hatten werden mit der Zx1 Schwierigkeiten haben.

Handhabung (6,9)

Es ist nicht wirklich sichtbar, aber die Kodak Zx1 ist sehr robust gebaut. Laut Kodak ist der Camcorder sogar wasserfest (nicht wasserdicht) und eignet sich ideal für Aufnahmen beim Wandern, Skifahren oder am Strand. Die raue Oberfläche der Front verleiht dem Camcorder mehr Griffigkeit, der gebogenen Nut auf der Vorderseite verbessert sie zusätzlich. Für einen hochkantigen Camcorder liegt der Kodak ziemlich gut in der Hand und fühlt sich sehr stabil an. Das Design der Kodak Zx1 und die raue Vorderseite fanden wir etwas besser als die Flip UltraHD, die vorne ebenfalls strukturiert ist. Die Anschlussabdeckungen der Kodak sind ebenfalls hervorragend verarbeitet. Die Kodak hat außerdem die praktischere Lösung für den USB-Anschluss, verglichen mit dem ausklappbaren USB-Arm der Flip.    

Die Zx1 passt locker in die Hand,
oder Hosentasche

Die Handhabung der Zx1 ist aber nicht so simpel. Der Camcorder steht nicht sehr stabil von selbst, weil die Unterseite sehr klein und abgerundet ist. Das flache, breitere Design der Flip UltraHD eignet sich besser um den Camcorder z.B. auf einen Tisch aufzustellen.Die Sony MHS-PM1 ist auch sehr instabil, wenn man sie hinstellt und die Sanyo VPC-CG10 muss auf ein Stativ festgemacht werden.

Die Knöpfe sind gut erreichbar
aber nicht leicht verständlich

Das Tasten- und Knopfdesign gehört zu den schlechtesten, das wir je gesehen haben. Die Knöpfe fühlen sich klapprig an und sind unempfänglich, die Beschriftung ist sehr klein und verwirrend, das Steuerkreuz macht überhaupt keinen Spaß. Die Knöpfe fühlen sich alle an, als wären sie innerhalb des Gehäuses eingebaut, etwas, das wir gerne 'Membrantasten' nennen. Um Wasser und Staub abzuhalten, ist dieses Design gut. Die Nutzung ist aber ungünstig und man muss die Tasten oft mehrmals drücken, bevor endlich etwas passiert. Der Aufnahmeknopf ist der einzige, der sich gut drücken lässt, alle anderen sind einfach schlecht umgesetzt.


Stabilisator (0.0)

Die Kodak Zx1 hat weder einen optischen noch einen digitalen Bildstabilisator. Das hat sie mit den anderen Taschencamcordern gemeinsam. Die Konkurrenz von Pure Digital, Sony, Sanyo und andere haben auch keine Stabilisatoren. (So testen wir Stabilisatoren)

Tragbarkeit & Tragekomfort (10,98)

Die Tragbarkeit der Kodak Zx1 liegt auf der Hand. Wie die meisten anderen Taschencamcorder ist die Zx1 klein und leicht. Wer einen ultrakompakten Camcorder kaufen will, sollte seine Entscheidung also nicht darauf aufbauen. Dank der Aufnahmemedien und der Batterien hat die Kodak sogar einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, was die Tragbarkeit angeht. Der Camcorder speichert auf SD/SDHC-Karten, die nicht nur klein, sondern auch sehr flexibel sind, solange man sie nicht verliert.

Die Zx1 läuft mit normalen oder wieder aufladbaren AA-Batterien. Die zwei mitgelieferten, wiederaufladbaren AA-Batterien halten ca. zwei Stunden. Man muss die Batterien also nicht oft wechseln, und man hat die Wahl zwischen Aufladen und neuen Batterien und muss nicht ständig das Stromkabel mit schleppen.

Größe und Gewicht
Gewicht 152 g
Größe 50,1 x 107 x 20 mm

Akkulaufzeit (6,0)

Die Kodak Zx1 funktioniert mit normalen AA-Batterien, und Kodak ist so nett und schließt zwei wiederaufladbare AA-Batterien in den Lieferumfang ein. Außerdem mitgeliefert wird ein Ladegerät, ist es überhaupt kein Problem die Batterien wieder aufzuladen.

Das Beste hier ist die Laufzeit der Batterien. Die mitgelieferten, wiederaufladbaren AA-Batterien halten 1 Stunde, 59 Minuten und 32 Sekunden, also ca. 2 Stunden, bevor sie wieder aufgeladen werden müssen. Das ist länger als die Akkus aller Testcamcorder in diesem Set. (So testen wir die Akkulaufzeit)

Akkulaufzeiten im Vergleich
Die mitgelieferten AA-Batterien halten lange

LCD & Sucher (4,77)

Der LCD der Kodak Zx1 ist 2 Zoll groß (die Auflösung ist nicht bekannt). Das ist um einiges kleiner als der Bildschirm der Flip UltraHD oder der Sanyo VPC-CG10. Das aber ist Teil des wetterfesten und kompakten Designs – und der Bildschirm der Sony MHS-PM1 ist noch kleiner.

Nur 2 Zoll für den LCD – mag für einige zu klein sein

So kleine Camcorder haben keine Sucher mehr – obwohl bei manchen Digitalkameras noch winzige Sucher eingebaut werden. Das heißt, für Aufnahmen muss der LCD-Bildschirm ausreichen. Da keine manuellen Einstellungen vorgenommen werden können, ist die Genauigkeit des LCDs nicht so wichtig – für Aufnahmen mit der Zx1 reicht es alle mal.


Menüs (5,0)

Die Kodak Zx1 hat nur ein Menü, und wer das Handbuch nicht liest wird es gar nicht erst entdecken. Gleich nach dem Einschalten müssen zwei beliebige Tasten gleichzeitig gedrückt werden, damit das Menü aufgeht. In diesem kleinen Menü können Datum und Uhrzeit eingestellt werden, Systemsounds ein- und ausgestellt werden oder es kann zwischen NTSC- und PAL-Wiedergabe gewechselt werden (das nur für Amerika-Reisen gut, wo das NTSC-Format benutzt wird).

Da die Zx1 nicht viele Funktionen und Einstellungen bietet, ist das Menü nicht ganz so wichtig. Nachdem diese Funktionen auch kaum genutzt werden, überrascht es uns nicht, dass Kodak das Menü 'vergraben' hat. Die einzige Einstellung, die von Interesse ist, ist der Aufnahmemodus: Mit dem Steuerkreuz kann zwischen HD60, HD, VGA und Foto gewählt werden.

Das Menü ist sehr einfach gestaltet  –
und schwer aufzufinden


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