Panasonic HDC-HS300
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Videoformate & AufzeichnungsmedienWeiter: Seite 7
Fotofunktionen
Zusammenfassung Bedienelemente
• iA funktioniert sehr gut, vor allem das AF/AE Tracking
• Fokuseinstellungen mit dem Fokusring sind einfach und präzise
• Fokusring kann auch Weißabgleich, Blende und Belichtung einstellen, aber nur wenn der Sucher statt dem LCD benutzt wird
• Viele Belichtungs- und Bledeneinstellungen vorhanden
• Einer der wenigen Consumer Camcorder mit Gain Einstellungen
Automatische Aufnahmen (10,27)
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| Mit dem Fokusring können verschiedene Funktionen eingestellt werden – Fokus und Zoom nur bei geöffnetem LCD |
Panasonic hat bei der Bekanntgabe der 2009 Modelle vor allem eines in den Vordergrund gestellt: Die benutzerfreundlichen Features, die in die intelligente Automatik (iA) gepackt wurden. Die HDC-HS300 hat einige Funktionen, die auch von Anfängern leicht benutzt werden können. Und als Top-Modell dieses Jahres bietet sie viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten, die auch die Herzen erfahrener Hobbyfilmer höher schlagen lässt. Beim ersten anschalten, ist standardmäßig der Automatische Modus eingestellt. Dabei sind viele Einstellungsmöglichkeiten nicht erreichbar, um die ersten Erfahrungen für Anfänger einfacher und weniger einschüchternd zu gestalten. Das Problem ist, dass die Taste mit der die manuelle Bedienung eingeschaltet wird, beim Fokusring vorne versteckt wurde. Könnte sich als frustrierend erweisen, wenn man nicht weiß wo genau die manuelle Bedienung an- und ausgeschaltet werden kann. Uns hat das Design der SD20 besser gefallen, bei der ein roter 'Manual' Knopf in der LCD-Einfassung angebracht war.
Im Auto-Modus muss weder Fokus noch Belichtung oder Weißabgleich eingestellt werden. Und die HDC-HS300 macht einen hervorragenden Job bei diesen Einstellungen. Der Fokus stellt sich schnell und gleichmäßig scharf, außer bei dunkleren Lichtverhältnissen. Es gibt auch eine Tele-Macro-Option, für Nahaufnahmen. Die Belichtung ist ebenfalls gut und die meisten langsamen Schwenks wurden gleichmäßig und stufenweise belichtet. Der automatische Weißabgleich hat eine überraschend gute Farbwiedergabe, doch der manuelle Weißabgleich ist wesentlich besser.
Wird die iA-Taste gedrückt, übernimmt der Camcorder so gut wie alles. Der intelligente Automatikmodus stellt nicht nur die Aufnahmen automatisch ein, es nutzt auch Panasonics AF/AE-Tracking, die intelligente Szenenwahl, die intelligente Kontraststeuerung und Gesichtserkennung.
Das beste Feature der 2009 Modelle mit iA – und das wohl nützlichste – ist das AF/AE-Tracking. Mit diesem raffinierten Feature kann das Hauptmotiv auf dem LCD markiert und 'verfolgt' werden. Vorausgesetzt der Camcorder selbst wird nicht bewegt, werden Belichtung und Schärfe automatisch auf das Motiv eingestellt, solange dieses Motiv innerhalb der Aufnahme ist. Dieses Feature funktioniert erstaunlich gut, mit kleinen Ausnahmen. Verlässt das Motiv nämlich das Bild hat die AE/AF-Verfolgung Schwierigkeiten es wieder zu finden. Sind mehrere Menschen in der Aufnahme, wie etwa bei einem Fußballspiel, hat das Feature ebenfalls Schwierigkeiten: Wird z.B. ein bestimmter Spieler verfolgt und ein anderer Spieler kommt kurz ins Bild, verfolgt der Camcorder oft den neuen Spieler. Für alle Aufnahmen, wo das Motiv relativ isoliert bleibt, wie bei einer Theateraufführung oder ähnliches, ist dieses Feature überraschenderweise sehr effektiv.
Die anderen iA Einstellungen sind weniger kompliziert, aber auch sehr nützlich. Die intelligente Szenenauswahl wählt automatisch das passende Motivprogramm für die aufzunehmende Umgebung aus. Der Gegenlichtausgleich gleicht, wie der Name sagt, das Gegenlicht aus um das Motiv besser auszuleuchten, die intelligente Kontraststeuerung gleicht zu hohen Kontrast aus um zu dunkle Schatten oder Überbelichtung zu vermeiden. Die Gesichtserkennung stellt Schärfe und Belichtung auf bis zu 15 Gesichter im Bild ein.
Lowlight-Modi
Die Panasonic HDC-HS300 bietet einen vollwertigen Lowlight-Modus an: MagicPix. Es ist nicht ganz klar, wie genau MagicPix funktioniert. Höchstwahrscheinlich ist es eine Kombination aus einer 25p Framerate, erhöhtem Lichtverstärker und langsamerer Belichtungszeit. Wer die Bildwiederholrate nicht ändern will, kann die automatische Langzeitbelichtung einschalten, was die Belichtungszeit bis auf 1/25 verringert. Es gibt auch einen sog. Lowlight-Modus, aber das ist nur das Motivprogramm, das im iA-Betrieb vom Camcorder ausgesucht werden kann. Im iA Lowlight-Modus kann der Shutter bis auf 1/30 einer Sekunde verringert werden.
Motivprogramme
Die HS300 hat die üblichen Motivprogramme. Diese können entweder vom iA ausgesucht oder manuell eingestellt werden. Mögliche Einstellungen sind: Sport, Porträt, Spotlight, Schnee, Strand, Feuerwerk, Landschaft, Dämmerung, Nacht und Nachtportrait.
Zoom (9,25)
Hat Panasonic mehr Platz am Camcorder, bauen sie normalerweise oben einen großen Schiebeschalter für den Zoom ein, wie z.B. in der HDC-SD20 und der HDC-SD300. Die HDC-HS300 dagegen hat einen kleinen Standard-Zoomregler. Der Regler ist zwar kleiner als der Schiebeschalter, doch er reagiert besser. Bei allen HD-Camcordern von Panasonic reagieren die Zoomregler auch auf Druck, wodurch sich die Geschwindigkeit des Zooms einstellen lässt. Der Zoom der Festplatten-Camcorder scheint aber besser geeignet zu sein um gleichmäßige, langsame Zooms auszuführen. Das kann aber auch daran liegen, dass wir die kleinen Zoomregler bevorzugen – Geschmackssache eben.
Die HS300 bietet sogar zwei weitere Möglichkeiten, den Zoom einzustellen: Der Fokusring und zwei Tasten am LCD-Rahmen. Der Fokusring eignet sich großartig für langsame und gleichmäßige Zooms, schnelle Zooms sind dagegen etwas schwieriger zu bewerkstelligen. Für diejenigen, die den Regler nicht mögen, ist der Fokusring, der überraschend gleichmäßig ist, die bessere Wahl. Die Zoomtasten andererseits sind nur dann wirklich nützlich, wenn man mit beiden Händen filmt und somit den Fokusring nicht erreicht.
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| Der Zoomregler ist ein wenig klein, spricht aber gut an |
Während des Zooms erscheint ein Fortschrittsbalken am oberen rechten Bildschirmrand. Der digitale Zoom wird, wenn eingeschalten, als blauer Balken, der optische Zoom als weißer Balken angezeigt. Neben dem Fortschrittsbalken zeigt eine Nummer den Zoombereich an, in dem sich der Camcorder gerade befindet. Der Zoombereich wird leider nur in ganzen Stufen angezeigt, doch wenigstens gibt es eine Anzeige. Das ist besser als die Konkurrenz von Canon und Sony.
Obwohl die Canon weder eine numerische Abstufung des Zoom noch einen Fokusring anbietet, hat sie doch einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Top-Modellen von Panasonic. Die Canon HF S100, HF S10 und sogar die HF20, bieten drei fixe und eine variable Zoomgeschwindigkeit. Das ist ein großartiges Feature, vor allem, wenn eine Aufnahme wiederholt werden soll. Mit den Modellen von Panasonic muss man sich ganz auf die eigene Feinmotorik verlassen um gleichmäßige Zoomgeschwindigkeiten zu erhalten.
Zoombereich (4,34)
Die meisten HD-Camcorder haben nicht die riesigen 60- bis 70-fachen Zooms vieler Camcorder mit Standardauflösung. Die HDC-HS300 hat jedoch einen guten 12-fach Zoom, was absolut ausreichend ist. Die Sony HDR-XR520VE hat ebenfalls einen 12-fach Zoom während Canons Top-Modell, die HF S100, nur einen 10-fachen Zoom bietet.
Natürlich bietet die HDC-HS300 auch einen digitalen Zoom, der ausgeschaltet werden kann oder auf bis zu 30x bzw. 700x Zoom eingestellt werden kann.
| Zoom im Vergleich | ||
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| Weitwinkel | Mittlerer Zoom | Tele Zoom |
Fokus (7,0)
Der Gedanke an Schärfeeinstellungen am Touchscreen lässt die meisten Hobbyfilmer erschaudern. Nachdem wir erfahren haben, dass Panasonic mit den 2009 Modellen auf Touchscreen umstellt, waren wir sehr skeptisch. Und zu recht. Bei den mittelpreisigen 2009 Modellen, wie z.B. der HDC-SD20, kann der Fokus nur mit dem Touchscreen bedient werden. Das bedeutet Teile des Bildes werden mit dem Finger abgedeckt um den Schieber auf dem LCD zu bedienen. Und da die SD20 keinen Sucher hat, ist es wirklich eine Schande, wertvollen Bildschirmplatz verdecken zu müssen.
Glücklicherweise bieten die Top-Modelle von Panasonic mehr als nur bessere Aufnahmequalität. Neben dem Sucher, mit dem sich der Fokus sowieso besser einstellen lässt, hat Panasonic bei der HS300 den Touchscreen-Fokus mit einem Fokusring ersetzt. Dieser Fokusring wurde schon in den Top-Modellen des Vorjahres mit großem Erfolg vorgestellt, und ermöglicht eine 'butterweiche' Schärfeeinstellung.
Mit diesem vielseitigen Tool ist es eigentlich eine Schande, dass Panasonic nicht ebenfalls Fokushilfen anbietet, wie Canons High-End-Camcorder. Die Canon HF S100 bietet z.B. ein Fokushilfe-Feature (in Farbe und Schwarz-Weiß) und drei Peaking-Farben. Die Fokushilfe der HDC-HS300 dagegen, vergrößert nur die Mitte der Aufnahme um die Schärfe so gut wie möglich einstellen zu können.
| Belichtungseinstellungen |
| -5 bis +5 (11 Stufen insgesamt) |
| Blendeneinstellungen |
| f/1.8 (offen), f/2.0, f/2.4, f/2.8, f/3.3, f/4.0, f/4.8, f/5.6, f/6.8, f/8.0, f/9.6, f/11, f/14, f/16 (zusätzliche Zwischenstufen) |
| Belichtungszeiten |
| Im Auto-/Manuellen Modus (50i Bildfrequenz): 1/60, 1/100, 1/120, 1/180, 1/250, 1/350, 1/500, 1/750, 1/1000, 1/1500, 1/2000, 1/3000, 1/4000, 1/8000 (inkl. 1/30 im Auto Slow Shutter) Im Digitalkino Modus (25p Bildfrequenz): 1/48, 1/100, 1/120, 1/180, 1/250, 1/350, 1/500, 1/750, 1/1000, 1/1500, 1/2000, 1/3000, 1/4000, 1/8000 (inkl. 1/24 im Auto Slow Shutter) |
| Weissabgleicheinstellungen |
| Automatisch, Sonnig, Bedeckt, Innenaufnahme1, Innenaufnahme2, Manuell |
| Lichtverstärker-Einstellungen |
| 0dB, 3dB, 6dB, 9dB, 12dB, 15dB, 18dB (zustätzliche Zwischenstufen) |
Belichtung (6,6)
Wie bei den Vorjahresmodellen von Panasonic, ist die manuelle Einstellung der Belichtung etwas das uns wirklich ärgert. Die Option ist tief in einem der Menüs vergraben. Das sollte aber eines der Features sein, die leicht zu finden und zu benutzen sind. Bei den Vorjahresmodellen brauchte es 14 Tastendrücke nur um zur Belichtung zu kommen. Mit der HDC-HS300 kommt man mit einem Knopfdruck und elf mal auf den Bildschirm tippen zur Belichtungseinstellung (siehe unten).
Wenn die versteckte Funktion erstmal entdeckt wurde, kann zwischen elf Belichtungsstufen von -5 bis +5 gewählt werden. Da Belichtung ein Untermenü des Aufnahme-Einstellungsmenüs ist, können weder Histogramme noch Luminanz-Anzeigen für die Einstellungen zu Hilfe genommen werden.
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| Die Belichtung an der HS300 einzustellen ist lästig |
Blende (9,5)
Die 2009 Modelle von Panasonic setzten den letztjährigen Trend fort, Blende und Gain in dem Feature 'Iris' zu kombinieren. Es gibt etwa 30 Stufen, von f/1,8 bis f/16, zwischen die man wählen kann. Davon sind vierzehn mit einer ungefähren Blendeneinstellung verbunden (auf der linken Seite des Bildschirms angezeigt). Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass nur die Hälfte der Stufen nummeriert sind, aber es ist typisch für Panasonic. Durch den Touchscreen wird die Aufmerksamkeit nur mehr darauf gelenkt – vor allem, wenn man den Bildschirm antippt und nichts passiert… Es sieht dann so aus, als würde der Touchscreen überhaupt nicht reagieren.
Doch Panasonic hat einige Tools, die mit dieser merkwürdigen Nummerierung weiterhelfen. Ein Histogramm und/oder die Luminanz-Anzeige können aktiviert werden und geben dem Benutzer einen besseren Überblick über die vorgenommenen Einstellungen. Das ist auch Hilfreich bei der Einstellung der externen Belichtung, beim Einrahmen der Aufnahmen und bei der Bildeinstellung. Die Luminanz-Anzeige eignet such auch zur Bestätigung der Blendeneinstellungen, selbst wenn sich nummerisch nichts ändert.
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| Die Blendeneinstellung heißt Iris bei der HDC-HS300 |
Wir waren etwas enttäuscht herauszufinden, dass Panasonic die Arbeitsweise des manuellen Fokusrings etwas geändert hat. In den Vorjahresmodellen konnten auch Weißabgleich, Belichtungszeit und Iris mit dem Fokusring eingestellt werden. Dieses Jahr ist der Ring für den Zoom und die Scharfstellung reserviert, außer der LCD ist geschlossen und man benutzt den Sucher. Es stimmt schon, dass die Einstellung anderer Funktionen in den 2007-Modellen nicht unbedingt selbsterklärend war. Aber statt sich des Problems anzunehmen hat Panasonic einfach ein paar Ring-Funktionen herausgenommen und diese unhandlichen Funktionen für den Sucher eingebaut.
Doch selbst wenn man die Blende vollständig geöffnet hat und nicht weiter einstellen kann, kann die Aufnahme mit durch eine längere Belichtungszeit (also durch höheres Gain) verbessern – egal ob man den Touchscreen oder den Fokusring zur Einstellung der Blende benutzt.
Belichtungszeit (10,0)
Die Belichtungszeit kann, wie Iris, über den Touchscreen oder über den manuellen Fokusring eingestellt werden. Der Fokusring erlaub jedoch die Einstellung der Belichtungszeit nur bei geschlossenem LCD. In beiden Fällen wird eine Skala auf der linken Seite des Bildschirms (LCD oder Sucher). Hier sind, anders als bei der Iris-Einstellung, alle Stufen genau nummeriert. Die Blende hat insgesamt 14 Stufen bei Aufnahmen mit der 50i Bildwiederholrate. Wird die automatische Langzeitbelichtung eingeschaltet erweitert sich die Blende auf bis zu 1/30s. Im Digitalkino-Modus ändert sich die Bildwiederholrate (25p), was auch auch die Belichtungszeit verlangsamt – und zwar runter auf 1/24s und 1/48s, ohne automatischer Langzeitbelichtung.
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| Die Einstellung der Belichtungszeit ist Teil des Funktionsmenüs |
Weißabgleich (7,75)
Die HS300 hat nur vier Voreinstellungen für den Weißabgleich: Sonnig, Wolkig, Innen1 und Innen2. Ganz normal für einen Consumer-Camcorder. Der Weißabgleich für Außenaufnahmen ist ziemlich genau eingestellt, aber der automatische Weißabgleich ist für manche Lichtbedingungen draußen viel besser. Die Voreinstellungen für Innenaufnahmen geben überhaupt keinen Hinweis darauf, für welche Art von Lichtbedingungen sie eingestellt wurden und sind auch nicht sehr verlässlich.
Wem die Ergebnisse des voreingestellten Weißabgleichs nicht gefallen, kann den Weißabgleich ganz leicht manuell einstellen. Bei bestimmtem Kunstlicht (wie z.B. Neonlicht) hat die HS300 allerdings ein verschwommenes und/oder blaustichiges Bild produziert. Glücklicherweise war das selten der Fall, die meisten Lichtbedingungen hat der Weißabgleich sehr gut gemeistert. Für den besten Weißabgleich empfehlen wir den Vergleich der automatischen und der manuellen Weißabgleichseinstellungen. Ist der LCD geschlossen, wird also mit dem Sucher gefilmt, kann der Weißabgleich auch mit dem Fokusring eingestellt werden.
Leider bietet die Panasonic HDC-HS300 nicht dasselbe Level an Kontrolle über den Weißabgleich wie die Sony HDR-XR520VE.
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| Einstellung des Weißabgleichs |
Lichtverstärker (4,0)
Panasonic ist einer der wenigen Hersteller, die eine manuelle Gaineinstellung anbieten. Damit kann die Belichtung digital verbessert werden – über das hinaus, was Belichtungszeit und Blende leisten können. Obwohl das mehr Flexibilität bietet, ist diese Funktion doch sehr limitiert. Lichtverstärker und Blende sind bei Panasonics Consumer-Camcordern aneinander gekoppelt. Gain kann nur eingestellt werden, wenn die Blende komplett geöffnet wurde (f/1,8).
Die Funktion 'Iris' ist sozusagen ein limitierter Lichtverstärker. Im Gegensatz zu Prosumer-Camcordern bieten Consumer-Camcorder nie die gesamte Bandbreite der Gain-Kontrolle. Das vielseitigste Angebot hat wohl die Sanyo VPC-HD2000. Die ISO-Funktion wurde zwar für die Fotoaufnahmen konzipiert, doch sie kann auch im Videomodus benutzt werden. Bei JVC-Camcordern lässt sich die Gain-Kontrolle ein- und ausschalten, während die Topmodelle von Canon ein Gain Control Limit anbieten, mit dem die automatische Lichtverstärkung des Camcorders geregelt werden kann.
Wie bei der Blende gibt es auch bei Iris unbeschriftete Einstellungsstufen (es gibt z.B. eine Gain-Einstellung zwischen 6dB und 9dB). Da die Gain-Einstellung von 0dB bis 18dB reicht, heißt das es gibt insgesamt 13 Abstufungen.
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| Gain kann bei der HS300 unter Iris eingestellt werden |
Iris ist eine der Funktionen, die mit dem Fokusring eingestellt werden können, vorausgesetzt man schließt das LCD und benutzt den Sucher.
Farb- & Bildfunktionen (7,5)
Für eine größere Kontrolle über die Bildqualität hat Panasonic ein paar Extras in die HDC-HS300 eingebaut. Die Funktionen sind nicht so flexibel wie die Canon Camcorder, die mit den Farbfunktionen Kräftig, Neutral, Gering Schärfen sowie der Möglichkeit Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Farbtiefe einzustellen ein breites Spektrum anbieten. Die Einstellungsmöglichkeiten der Schärfe- und Farboptionen der Panasonic sind jedoch vielseitiger als bei ähnlichen Optionen der Canon Camcorder. Jedes Features hat elf Stufen, die Canon haben im Vergleich nur drei. Der Unterschied zwischen den einzelnen Stufen ist kaum auszumachen, aber zwischen den Bildern mit -5 und +5 sind die Unterschiede deutlich zu sehen (siehe unten).
| Panasonic HDC-HS300 Farb- und Schärfe-Einstellungen 3000 lux, 100% Crop |
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| Automatisch | Farbtiefe -5 | Farbtiefe +5 | Schärfe -5 | Schärfe +5 | |
Die Panasonic HDC-HS300 hat auch einen 'Schöne-Haut-Modus' (siehe Farbwiedergabe), die gleiche Funktion, die in den Vorjahresmodellen und in verschiedenen Konkurrenz-Modellen zu finden war. Außerdem gibt es die Digitalkino Farbe, Panasonics Version der x.v.Farben. Letztes Jahr waren x.v.Farben nur im Digitalkamera-Modus abrufbar, jetzt kann man mit der erweiterten Farbpalette aufnehmen, ohne mit der langsameren Bildwiederholrate von 25p zu arbeiten.
| Farb-/Bildfunktion | Beschreibung |
| Schöne-Haut-Modus | Diese Funktion lässt durch weichere Aufnahmen Hauttöne, Falten und andere Hautunreinheiten sanfter erscheinen und sorgt für ein attraktiveres Aussehen. |
| Digitalkino Farbe | Das ist Panasonics Version der x.v. Farbpalette, der die vorhandene Farbpalette für x.v.Color-kompatible Fernseher erweitert. |
| Schärfe | Manuelle Einstellung der Bildschärfe (schärfere oder weichere Aufnahmen) |
| Farbe |
Verstärkung oder Minderung der Farbsättigung |
Sonstige Bedienelemente (5,0)
| Funktion | Beschreibung |
| Tele Macro | Passt den Fokus an Motive an, die sehr nahe am Objektiv sind (Distanz der Objekte etwa 1 cm bis 1 m) |
| Lineal | Linien helfen bei der Einfassung der Aufnahmen, und werden nicht mit aufgenommen (Einstellung: 3 waagrechte Linien oder ein Gitternetz mit 9 oder 60 Sektionen). |
| Zebra | Ein Feature aus den Profi-Modellen, das bei der manuellen Belichtungseinstellung hilft: schwarze und weiße Streifen erscheinen in überbelichteten Bereichen (Streifen werden nicht mit aufgenommen). Keine Möglichkeit Zebra weiter einzustellen, wie bei den Canon Camcordern. |
| Luminanz (Helligkeit) | In der Mitte des Bildschirms wird ein Helligkeitswert von 0 - 100 % angezeigt (kann eingestellt werden auf anpassen, immer an oder aus) |
| Histogramm | Hilft bei der Ermittlung der Ausschnitte in den Aufnahmen, die gerade in Helligkeit, Schatten oder Mittönen sind (kann auf immer an, aus oder anpassen eingestellt werden) |
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