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Pure Digital Flip UltraHD

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Fotofunktionen
Pure Digital Flip UltraHD
Seite 8

Zusammenfassung Bedienung & Handhabung



• Ohne manuelle Bedienelemente oder anderen Funktionen ist die Flip UltraHD sehr einfach zu handhaben
• Ist größer als die MinoHD, aber immer noch sehr kompakt und stabil
• Laufzeit der Batterien ist durchschnitt, brauchen lange zum wieder aufladen.
• 2 Zoll Farb-LCD Display mit 230.400 Pixel Auflösung
• Kein Bildstabilisator, kein Sucher


Benutzerfreundlichkeit (8,5)

Ein Grund, warum die Flip immer noch die am meisten verkaufte ultrakompakte Videokamera ist, ist auf jeden Fall die Benutzerfreundlichkeit. Pure Digital baut nur das Aller nötigste in diese kleinen Camcorder ein – die neue Flip UltraHD ist da keine Ausnahme. Sie hat weder ein Menü noch manuelle Bedienelemente oder eine Vielzahl an Funktionen und Knöpfen. Die UltraHD nimmt Videos auf, gibt diese wieder und hat einen 2-fachen digitalen Zoom; basta! Buchstäblich jeder kann mit der UltraHD umgehen – etwas, das man von den meisten Camcordern nicht behaupten kann.

Noch einfacher wird alles dadurch, dass die UltraHD die gleiche Bearbeitungs- und Uploadsoftware hat die ihre Vorgänger. Kleinere Aufbereitungen und das Hochladen auf YouTube könnten nicht einfacher sein.

Die Konkurrenz schläft zwar nicht, aber es ist bisher keinem Hersteller gelungen den Erfolg der Flip auch nur annähernd zu erreichen. Die MHS-PM1 z.B. ist, mit einer Vielzahl an Tasten und Menüs, viel komplizierter und die vorinstallierte Software auf den Computer zu installieren ist ein Graus. Genauso ist es mit der Sanyo VPC-CG10, die eine Reihe verwirrender Optionen und Menüs bietet. Auch die Kodak Zx1, die einfacher in der Bedienung ist als die Sony und die Sanyo, ist komplizierter als die Flip UltraHD.

Natürlich ist die Einfachheit eines Gerätes nicht alles, es gibt immerhin auch diejenigen, die sich mehr Funktionen wünschen. Doch wäre Benutzerfreundlichkeit unser einziges Kriterium, wäre die Flip UltraHD unangefochten an erster Stelle.


Handhabung (7,0)

Obwohl die Flip UltraHD fast doppelt so weit ist wie die MinoHD, ist sie immer noch eine sehr tragbare und kompakte Videokamera. Sie passt gut in die Hand und fühlt sich eher wie ein zu großes Handy an. Die UltraHD hat auch eine weiche, gummiartige Beschichtung, die den Camcorder griffiger macht. Das zusätzliche Gewicht, die Größe und die optionale Handschlaufe sorgen auch dafür, dass die Flip UltraHD nicht so leicht aus der Hand fallen kann.

Die Flip UltraHD ist sehr klein

Jeder, der je einen Flip-Camcorder in der Hand gehalten hat, wird die Rückseite der UltraHD sofort 'wiedererkennen'. Die großen Knöpfe und Tasten sind selbsterklärend und machen es Anfängern und Technikmuffeln gleichermaßen das Leben sehr einfach. Die Tasten sind so angelegt, dass alles mit dem Daumen leicht erreicht werden kann. Somit können alle Aufnahmen mit nur einer Hand gemacht werden. Das alles zusammen ergibt eines der einfachsten Nutzererfahrungen.

Die Tasten auf der Rückseite erinnern
sehr an Handys und MP3 Player

Verglichen mit der Flip MinoHD bietet die UltraHD sogar eine bessere Nutzererfahrung. Das Tasten-Layout der Flip UltraHD und der MinoHD ist zwar weitgehend identisch. Bis auf die Aufnahmetaste sind die Knöpfe der MinoHD jedoch berührungsempfindlich. Da diese Tasten sich nicht wirklich drücken lassen, sich also nicht bewegen, kann das ganz schön frustrieren. Vor allem, wenn man von Anfang an nicht sicher sein kann, ob der Camcorder die Berührung überhaupt wahrgenommen hat... Die Flip UltraHD dagegen hat echte, drückbare Knöpfe für alle Funktionen. Werden Wiedergabe- oder Löschtaste gedrückt hört man einen Klick, die Kreuzhebelsteuerung gibt nach, wenn sie gedrückt wird. Diese Gestaltung finden wir wesentlich besser und einfacher.


Stabilisator (0.0)

Die Flip UltraHD hat, wie die meisten Camcorder dieser Kategorie, überhaupt keinen Bildstabilisator. (So testen wir Stabilisatoren)


Tragbarkeit & Tragekomfort (11,84)

Die UltraHD ist wesentlich
  größer als die MinoHD.

Verglichen zur Flip MinoHD ist die UltraHD, die fast doppelt so schwer und weit ist, richtig groß. Dadurch, dass die UltraHD so breit ist, passt sie schwerer in Hosentaschen. Trotzdem, der Camcorder ist sehr klein und leicht genug um ihn überallhin mit zu nehmen. Außerdem hat die Flip UltraHD 8 GB Speicherplatz, was doppelt so viel ist wie der Speicher der MinoHD. Im Vergleich zur Sony MHS-PM1 (ca. 12MB!!) sind das sogar Welten. Die Sony ist aber viel kleiner und leichter als die Flip UltraHD.

Größer ist nur die Sanyo VPC-CG10, die mit ihrem ungewöhnlichen Design in überhaupt keine Hosentaschen passt.

Größe und Gewicht
Gewicht 170,1 g
Größe 56 x 108 x 30 mm

In der Lieferung ist auch eine ziemlich nutzlose Tragetasche, die gerade mal groß genug für den Camcorder ist. Stopft man den Camcorder in diese Tasche, kann sie nicht ganz geschlossen werden. Die Tasche ist auch so klein, dass es ganz schön schwierig werden kann, den Camcorder hineinzubekommen. Eine mitgelieferte Handschlaufe kann an einer Öse am unteren Rand der Flip UltraHD festgemacht werden.

Akkulaufzeit (4,95)

Die Batterie der Flip UltraHD hielt 99 Minuten durch (genauer gesagt 1 Stunde, 38 Minuten und 33 Sekunden). Den Test haben wir mit den mitgelieferten, wiederaufladbaren Batterien durchgeführt. Sobald der Camcorder mit dem USB an einen Computer angeschlossen wird, werden die Batterien aufgeladen. Mit zwei AA Batterien funktioniert der Camcorder auch. Laut Flip haben diese längere Laufzeiten. (So testen wir die Akkulaufzeit)

Akkulaufzeiten im Vergleich

Im Vergleich: Die Sony MHS-PM1 (115 Min.) und die Kodak Zx1 (120 Min.) haben wesentlich länger durchgehalten. Wie die Flip funktioniert die Kodak auch mit zwei AA Batterien. Enttäuschend war die Akkulaufzeit der Sanyo VPC-CG10 – nur 80 Minuten hielt der Akku.

Für die Flip-Camcorder gibt es auch ein Steckernetzteil, mit dem der Camcorder direkt an die Steckdose angeschlossen werden kann – sehr nützlich. Vor allem auf Reisen ist es ganz praktisch. Laut Pure Digital wird der Akku mit dem Steckernetzteil auch schneller aufgeladen. Schade nur, dass das Design des USB-Arms es so schwierig macht die Flip an einen Laptop oder an dieses Netzteil anzuschließen.  


 
Ist der mitgelieferte Akku leer, können auch zwei AA Batterien eingesetzt werden.   Zum Aufladen muss die UltraHD entweder an den Computer angeschlossen werden, oder an dieses Steckernetzteil (nicht mitgeliefert)

LCD & Sucher (5,31)

Der 2 Zoll große LCD der Flip UltraHD hat eine Auflösung von 230.400 Pixel, der gleiche Bildschirm wie ihn die Standarddefinition Version, die Flip Ultra, hat. Der Bildschirm ist auf der Rückseite des Camcorders eingelassen und kann nicht bewegt werden. Das macht die Flip UltraHD kompakter, aber es macht Aufnahmen aus schwierigen Winkeln oder Selbstaufnahmen schwieriger. Der Bildschirm hat auch einen glänzenden Überzug, mit dem der LCD noch mehr blendet...

Einen Sucher hat die Flip UltraHD nicht.

LCD mit 2 Zoll und 230.400 Pixel


Menüs (5,0)

Wie alle Flip-Camcorder hat auch die UltraHD nur ein Menü. Da auf das Menü nur gleich nach dem Einschalten des Camcorders zugegriffen werden kann, muss man richtig schnell sein, sonst verpasst man es. Nach dem Drücken der Power-Taste bleibt in etwa 1 Sekunde um die Aufnahme-Taste zu drücken, und gedrückt zu halten bis das Menü erscheint. Es ist ein merkwürdiges Vorgehen. Andererseits ist es unwahrscheinlich, dass mehr als einmal auf das Menü zugegriffen werden muss, da es so wenig bietet.

Wird die Aufnahme-Taste gehalten,
erscheint der einfache Setup-Bildschirm

Im Menü wird zunächst das Datum und die Uhrzeit eingestellt. Danach können Tastentöne und ähnliches ausgeschaltet werden. Im letzten Bildschirm kann die Aufnahmelampe an und ausgeschaltet werden. Das wars. Mehr gibt es nicht.

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