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Samsung HMX-R10

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Lowlight-Verhalten

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Bedienelemente
Samsung HMX-R10
Seite 5

Zusammenfassung Videoformate & Aufzeichnungsmedien



• Der Camcorder hat 4 HD und zwei Standarddefinition-Aufnahmemodi
• Nutzt die H.264/MP4 Kompression, was es möglich macht die Dateien per Drag-and-Drop zu übertragen
• Hat keinen internen Speicher; speichert alles auf SD/SDHC-Karten
• Die Bearbeitungssoftware ist auf dem Camcorder selbst gespeichert
• Die Bearbeitungsfunktionen sind überraschend gut, die Optionen für das Hochladen eher enttäuschend


Videoformate (7,0)

Die Samsung HMX-R10 komprimiert die Aufnahmen mit dem H.264-Codec. Das ist so ähnlich wie AVCHD (das von den meisten großen Herstellern benutzt wird), hat aber keine Markenbindung und es ist leichter die Dateien direkt zu übertragen. Videodateien werden mit der Endung .MP4 gespeichert und können ganz einfach per Drag-and-Drop von der Speicherkarte auf den Computer oder einen Mediaplayer übertragen werden.AVCHD-Dateien dagegen müssen mit Hilfe einer speziellen Software kopiert werden, bevor sie angeschaut werden können.

Die R10 nutzt die gleiche Kodierung wie Sanyo. Damit ist es einfacher Videos vom Camcorder herunterzuladen, aber das Material muss gerendert werden bevor es in ein nicht-lineares Bearbeitungsprogramm exportiert wird. Dieser Prozess dauert so seine Zeit (je nachdem wie viel Power der Computer hat), ist also genauso Zeitaufwendig wie der Import von AVCHD-Dateien.

Der Camcorder hat vier HD- und zwei SD-Aufnahmemodi. Die höchste Qualitätseinstellung ist 1080/50i Super Fein, gefolgt von 1080/50i Normal. Samsung hat die Bitraten für diese Einstellungen nicht aufgelistet. Wir können aber davon ausgehen, dass Super Fine mit einer höheren Bitrate arbeitet als die Einstellung Normal. Außerdem bietet der Camcorder einen 1080/25p und einen 720/50p Modus. Die zwei Optionen für Standarddefinition sind 720 x 40 und 640 x 480. Die letzte Einstellung produziert sehr kleine Videoclips, sehr geeignet für das schnelle Hochladen ins Internet oder auf Mobile Geräte.

Format Bildschärfe Kodierung
1080/50i Super Fine 1920 x 1080 H.264 (MPEG-4.AVC) 
1080/50i Normal 1920 x 1080 H.264 (MPEG-4.AVC) 
1080/25p 1920 x 1080 H.264 (MPEG-4.AVC) 
720/50p 1280 x 720 H.264 (MPEG-4.AVC) 
480/50p 720 x 480 H.264 (MPEG-4.AVC) 
480/50p
Web & Mobile
640 x 480 H.264 (MPEG-4.AVC) 

Aufzeichnungsmedien (5,0)

Die HMX-R10 speichert alles auf SD/SDHC-Karten. Diese sind inzwischen sehr gebräuchlich und relativ billig. Da der Camcorder keinen internen Speicher hat, sollte man nicht vergessen Speicherkarten mitzubringen. Der Steckplatz ist an der Unterseite des Camcorders angebracht, im selben Fach wie der Akku. Das einzig störende an dieser Lösung ist, dass man die Karte nicht austauschen kann, während der Camcorder auf einem Stativ angebracht ist.

Die HMX-R10 hat eine maximale Clipgröße von 3,8 GB. Nach ca. 25 – 30 Minuten speichert der Camcorder automatisch eine neue Datei ab, ohne Datenverlust. Bei der Nachbearbeitung muss man die Clips aber wieder zusammenfügen, wenn man eine einzige, große Datei haben will.

Gespeichert wird alles auf  SD oder SDHC Karten

Die Tabelle unten zeigt die Aufnahmezeiten der R10 mit den verschiedenen Qualitätseinstellungen:

  1080/60i
Superfein
1080/60i
Normal
1080/30p
720/60p
480/60p
480/60p
Web & Mobile

1GB SD/SDHC 6 Min. 9 Min. 6 Min. 9 Min. 18 Min. 35 Min.
2GB SD/SDHC 13 Min. 18 Min. 13 Min. 18 Min. 34 Min. 61 Min.
4GB SD/SDHC 27 Min. 38 Min. 27 Min. 38 Min. 70 Min. 124 Min.
8GB SD/SDHC 55 Min. 78 Min. 55 Min. 78 Min. 143 Min. 251 Min.
16GB SD/SDHC 115 Min. 160 Min. 115 Min. 160 Min. 293 Min. 513 Min.
32GB SD/SDHC 232 Min. 324 Min. 232 Min. 324 Min. 591 Min. 1035 Min.

Film- & Bildbearbeitung (9,15)

Samsung hat in die HMX-R10 die Bearbeitungssoftware bereits vorinstalliert. Dieses Programm – Intelli-Studio – ist nur mit Windows kompatibel und verhält sich auch genau so wie man es von einem Drittanbieter erwartet. 

Zunächst ist Intelli-Studio nicht wie angekündigt automatisch gestartet. Es ist stattdessen als CD-Laufwerk, mit einem unverständlichen Namen, erschienen. Nach dem doppelklick auf das Laufwerk sind wir erst mal aufgefordert worden, das neueste Update zu installieren – und mussten dafür die Software auf den Computer installieren. Das, und die Tatsache, dass die Software nicht automatisch gestartet ist,macht ein vorinstalliertes Programm nutzlos. Der Unterschied zu einer Installations-CD ist nicht sehr groß.

 
Intelli-Studio fordert den Nutzer automatisch auf, alle Dateien auf den Computer zu übertragen
  Dieser Prozess dauert zwar ein bisschen, aber ein Backup ist immer eine gute Idee

Ist die Software installiert, fordert sie den Nutzer automatisch dazu auf das gesamte Film- und Bildmaterial auf den PC zu übertragen. Ein Backup der Dateien ist immer gut. Leider kann dieser Vorgang eine Weile dauern, da keine einzelnen Dateien dafür ausgewählt werden können. Im Programm selbst werden die importierten Dateien nach Datum geordnet. Die Dateien können auch manuell vom Camcorder oder anderen Ordnern übertragen werden.

Importierte Fotos und Videos sind nach Datum geordnet

Zur Bearbeitung stehen überraschend viele Funktionen zur Verfügung, inklusive Filmeffekte (wie Sepiafärbung und Schwarz-Weiß), Einstellen von Helligkeit, Kontrast oder Sättigung, acht Übergangseffekten (mit unterschiedlicher Dauer) und die Möglichkeit Bilder, Text und Sound einzubinden. Außerdem können Videos auch geschnitten und zusammengefügt werden. Die meisten Consumer-Camcorder bieten viel weniger Bearbeitungsmöglichkeiten und nur wenige Programme sind so einfach verständlich wie Intelli-Studio. Für Windows-Nutzer, die nach einer Alternative zu Movie Maker suchen, ist Intelli-Studio keine schlechte Wahl.

Intelli-Studio bietet eine Menge Bearbeitungsmöglichkeiten

Was das Teilen der Videos angeht, bietet Intelli-Studio nur das einfachste Interface, mit dem sich die Videos auf YouTube, Flickr oder eine frei wählbare Seite hochladen lassen. Die Videos können auch per E-Mail verschickt werden. Leider sind die Optionen hier sehr dürftig. Es können weder Tags hinzugefügt noch Datenschutz-Einstellungen vorgenommen werden, was für ein sonst so gutes Programm sehr enttäuschend ist.

Die Upload-Funktionen sind – leider – sehr dürftig

Samsung HMX-R10 Vergleichscamcorder
JVC GZ-X900 Sanyo VPC-HD2000 Panasonic HDC-HS20
JVC GZ-X900 Sanyo VPC-HD2000 Panasonic HDC-HS20
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