Sanyo Xacti VPC-CG10
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Videoformate & Aufzeichnungsmedien
Zusammenfassung Lowlight-Verhalten
• Sehr schlechte Beleuchtungsstärke: 24 Lux benötigt um 50IRE zu erreichen
• Farbgenauigkeit und Sättigung sind ziemlich gut, das gilt aber auch für die Konkurrenz
• Rauschlevel sind beeindruckend – nur die Flip war besser
Minimale Beleuchtungsstärke (0,8)
Theoretisch sollte der 1/2,33 Zoll große Sensor der Sanyo VPC-CG10 viel Licht einfangen. Doch die minimale Beleuchtungsstärke hält nicht, was der große Sensor verspricht. Der Camcorder brauchte 24 Lux Licht um die von uns angesetzten 50IRE zu erreichen. Das ist viel mehr Licht, als die meisten Vergleichscamcorder benötigen. Selbst die Sony Webbie, die eine sehr schlechte minimale Beleuchtungsstärke hat, schaffte die 50IRE mit etwas besseren 23 Lux. (So testen wir die minimale Beleuchtungsstärken)
| Erforderliche Mindestbeleuchtung * |
|
| *je geringer der benötigte Lux-Wert, desto besser das Bild |
Der Sensor der CG10 ist ziemlich groß, und wahrscheinlich rühren die dunklen Lowlight-Aufnahmen vom Verarbeitungsprozess des Camcorders. Da die Videokamera einen relativ niedrigen Rauschlevel hat, ist es möglich, dass die CG10 weniger digitale Lichtverstärkung für die Aufbesserung der Lowlight-Aufnahmen aufbringt. Das erklärt natürlich nicht, warum ein ultrakompakter, preiswerter Camcorder wie der Flip UltraHD die 50IRE mit gerade mal 7 Lux erreicht – und trotzdem ein niedrigeres Bildrauschen produziert als die CG10. In dieser Hinsicht ist die Flip einfach der bessere Camcorder.
| Minimale Beleuchtungsstärke | ||||
| Modus | Sanyo VPC-CG10 |
Sony MHS-PM1 |
Kodak Zx1 | Pure Digital Flip UltraHD |
| Automatischer Lichtverstärker | 24 Lux | 23 Lux | 6 Lux | 7 Lux |
Lowlight-Farbwiedergabe (9,2)
Wie beim Test in guten Lichtverhältnissen, bewährte sich die Sanyo VPC-CG10 auch bei der Farbgenauigkeit und Sättigung in schlechter Beleuchtung. Eine Farbgenauigkeit von 3,41 ist ziemlich gut für Aufnahmen bei 60 Lux. Die Sättigung sank auf 89,16 %, das ist aber immer noch ein gutes Ergebnis für unseren Lowlight-Farbwiedergabe-Test. (So testen wir die Lowlight-Farbwiedergabe)
| Automatische Lowlight-Farbwiedergabe | |
|
|
| Farbtestgrafik (oben), Fehlerchart (rechts) | |
| Bei schlechter Beleuchtung hatte die Sanyo VPC-CG10 in unserem Farbwiedergabe-Test einen Fehlerwert von 3,41 und eine Sättigung von 89,16 %. (Die Grafik auf der rechten Seite zeigt die inkorrekte Farbwiedergabe. Die Richtung und Länge der Linien weisen darauf hin, wie die Kamera die einzelnen Farben verarbeitet.) | |
Bei weniger Licht, hatte die CG10 mehr Schwierigkeiten mit Pink und Grün als im Hellen. Hauttöne wurden etwas besser, während Blau- und Rottöne immer noch mit hoher Präzision wiedergegeben werden.
| Lowlight-Farben im Vergleich | |
|
|
| Sanyo VPC-CG10 | Sony MHS-PM1 |
|
|
| Kodak Zx1 | Pure Digital Flip UltraHD |
Während die CG10 die Konkurrenz bei guten Lichtverhältnissen weit hinter sich gelassen hat, waren die selben Vergleichsmodelle bei schlechter Belichtung nicht so leicht zu übertreffen. Die meisten der hier getesteten Camcorder haben keinen manuellen Weißabgleich und der automatische Weißabgleich hat einen großen Einfluss auf die Farbgenauigkeit. In diesen Fällen war der Weißabgleich im Lowlight wesentlich besser. Die Camcorder hatten keine Schwierigkeiten mit den LED-Lampen, deren Licht dem natürlichen Außenlicht sehr ähnlich ist. Der Test bei guten Lichtverhältnissen, bei dem wir eine traditionellere Tungsten-Belichtung verwenden, war aber für die ultrakompakten Camcorder eine echte Herausforderung.
Die Sanyo VPC-CG10 hat einen hervorragenden manuellen Weißabgleich. Deswegen hatte der Camcorder auch mit keinen Lichtbedingungen Schwierigkeiten und produzierte natürliche, präzise Farben in allen Tests.
| Testergebnisse Lowlight-Farbwiedergabe im Vergleich |
|
Lowlight-Bildrauschen (10,29)
Der Rauschlevel der CG10 bei schwachem Licht ist nicht der allerbeste, aber 1,05 % sind auch nicht zu schlecht. Bei 60 Lux hatte die Aufnahme der VPC-CG10 ein paar verfärbte Flecken sowie einen Grauschimmer. Unter den Vergleichscamcordern hat aber nur der Flip ein besseres Rauschlevel im Lowlight. Da das Bild der Flip bei 60 Lux viel heller ist, war das keine Überraschung. (So testen wir das Lowlight-Bildrauschen)
| Bildrauschen bei 60 lux Auto | |||
|
|
|
|
| Sanyo VPC-CG10 100% Crop |
Sony MHS-PM1 100% Crop |
Kodak Zx1 100% Crop |
Pure Digital Flip UltraHD 100% Crop |
In den Ausschnitten oben ist die Performance der einzelnen Camcorder im Lowlight ersichtlich. Die Kodak Zx1 scheint die meisten Schwierigkeiten zu haben, was das Bildrauschen angeht. Die Sony MHS-PM1 hatte jedoch ein etwas schlechteres Ergebnis. In dem kleinen Bildausschnitt ist es zwar schlecht zu sehen, aber die Sony hat im gesamten Bild ein sehr feines, doch sichtliches, Rauschen. Das liegt höchstwahrscheinlich an der hohen Bildschärfe des Camcorders. Bei 600 -bis 650 lw/ph werden mehr Details aufgenommen, einschließlich des Rauschens.
| Testergebnisse Lowlight-Bildrauschen im Vergleich |
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