Sanyo Xacti VPC-CG10
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Lowlight-Verhalten
Zusammenfassung Videoclipaufnahmen & Bildschärfe
• 30p Videos werden nur mit einer Auflösung von 1280 x 720 aufgenommen
• Bewegungen sehen gleichmäßig aus, Video ist aber durchsetzt mit Artefakten
• Bildschärfe ist durchschnittlich, verglichen mit anderen ultrakompakten Camcordern
Videoclipaufnahmen (4,95)
Werden Farbwiedergabe und Bildrauschen betrachtet, könnte man meinen die CG10 wird billig verhökert. Doch die Videoclipaufnahmen fördern ihre große Schwäche zu Tage. Diese sind voller Artefakte und Frequenzstörungen, viel mehr als das bei den Konkurrenten der Fall ist. Vor allem die Pure Digital Flip UltraHD bildet wenige Artefakte bei der Komprimierung. Je mehr Bewegung, desto mehr grobe und verfärbte Artefaktblöcke sind bei den Aufnahmen der CG10 zu sehen. Verglichen mit der Konkurrenz sind die Bewegungen auch etwas verschwommen. Sehr gut bei der VPC-CG10 sind die gleichmäßigeren Aufnahmen. Die Bewegungen sind nicht so abgehackt wie bei der Sony Webbie oder den Flip-Modellen. (So testen wir Videoclipaufnahmen)
Das Video oben wurde mit der höchsten Qualitätsstufe der CG10 (720p) aufgenommen. Der Camcorder nimmt entweder mit 30p oder 60p auf. Die höchste Auflösung gibt es aber nur mit der 30p Framerate. Die Sony MHS-PM1 nimmt ebenfalls mit 30 Bildern pro Sekunde auf (30p), einer langsameren Bildwiederholrate als reguläre Camcorder (die meisten traditionellen Camcorder nehmen mit einer Bildwiederholrate von 60i (also 60 Halbbilder pro Sekunde) auf. Das ist das große Problem mit den kleinen, ultrakompakten Camcordern. Die Videos der Sanyo VPC-CG10 und der Sony Webbie MHS-PM1 erscheinen unruhiger als die 60i-Aufnahmen. Vor allem die Videos der Webbie sehen sehr abgehackt aus, mehr noch als die der CG10.
Beim Betrachten der YouTube-Videos muss beachtet werden, dass diese während des Hochladens stark komprimiert wurden. Die HD-Links führen zu höherwertigen Videos, aber auch diese wurden von YouTube komprimiert.
Technisch gesehen kann die Sanyo VPC-CG10 auch mit 60p aufnehmen. Doch in dieser Bildwiederholrate ist die Auflösung nicht höher als (lausige) 640 x 480. Die Kodak Zx1 dagegen kann mit ihrem HD60 Modus, die Videos mit einer Auflösung von 1280 x 720 bei einer 60p Framerate aufnehmen. Im Endeffekt heißt das, dass das Video (unten) mit einer natürlicheren Geschwindigkeit aufgenommen wird als das der CG10. Auch sind die Aufnahmen gleichmäßiger als die 60i Videos der meisten Camcorder (bzw. 50i bei PAL Camcordern). Einzig die Sanyo VPC-HD2000 kann Videos mit einer Auflösung von 1920 x 1080 bei 60p aufnehmen, und hat damit gleichmäßigere und ruhigere Videos als die Kodak. Natürlich kostet die HD2000 auch einige Hundert Euro mehr, und das aus gutem Grund. Allein die Einstellungsmöglichkeiten und Features die der Zx1 fehlen, sind es wert. Außerdem produziert die Kodak Zx1 wesentlich mehr Artefakte bei der Komprimierung, hat ein höheres Rauschlevel und weniger Bildschärfe als die Sanyo VPC-HD2000.
Das letzte Vergleichsmodell in diesem Set gehört zu den beliebtesten ultrakompakten Videokameras, zumindest in den USA: Die Flip von Pure Digital. Vor allem das schlichte Design und die einfache Handhabung haben der Flip zu dieser großen Beliebtheit geholfen. Die Videos der Flip sind aber auch nicht schlecht. Der Camcorder hat keine 60fps-Aufnahmemöglichkeit, so dass die Videos langsamer erscheinen als gewöhnlich. Doch die 30p Aufnahme der Flip UltraHD ist relativ gleichmäßig und produziert weniger Artefakte als viele andere Budget-Camcorder.
Video-Bildschärfe (8,2)
In unserem Test haben wir für die Sanyo VPC-CG10 eine horizontale Auflösung von 500 Bildpunkten pro Zeile (lw/ph) und eine Vertikalauflösung von 575 lw/ph gemessen. Das ist etwas unter dem Durchschnitt, sogar für ultrakompakte Camcorder. Die restlichen Vergleichsmodelle haben bessere Ergebnisse; die Sony MHS-PM1 hat sogar eine Horizontalauflösung von 600 lw/ph und eine vertikale von 650 lw/ph. (So testen wir die Video-Bildschärfe)
| Testergebnisse Video-Bildschärfe im Vergleich |
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Im Vergleich sieht die Bildschärfe der CG10 nicht sehr gut aus. Der Grund ist ziemlich naheliegend: Die diesjährigen ultrakompakten Modelle haben einfach eine bessere Bildschärfe. So schlecht sind die Ergebnisse der CG10 nämlich gar nicht.
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