Sony MHS-PM1
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Bedienelemente
Zusammenfassung Videoformate & Aufzeichnungsmedien
• MPEG-4 Kompression mit maximaler Auflösung von 1440 x 1080
• Speichert auf Memory Stick PRO Duo Karten
• Bearbeitungssoftware ist im Camcorder, muss aber installiert werden
• Die Installation der Software ist schwierig, vor allem für Anfänger, das Programm hat viele Funktionen und Anwendungen
Videoformate (7,5)
Die Sony MHS-PM1 nimmt HD Videos mit der MPEG-4 AVC/H.264 Kodierung auf; inzwischen Standard für ultrakompakte Camcorder. Diese Kodierung ist sehr effizient, und die Dateien sind nicht zu groß. Die Dateien werden mit dem Kürzel .MP4 gespeichert und lassen sich per drag and drop direkt vom Camcorder auf fast alle Mediaplayer oder in ein Videoprogramm kopieren. Bei den teuren Camcordern, mit AVCHD Kodierung, funktioniert das nicht. Die Dateien müssen mittels spezieller Software oder über das Bearbeitungsprogramme importiert werden, bevor das Video auf dem Computer abgespielt werden kann.
Die MHS-PM1 nimmt alle Videos mit 30 Bildern pro Sekunde (30p) auf. Die meisten Camcorder nehmen mit einer Framerate von 60i auf. 60i bedeutet, dass 60 sich überlagernde Felder pro Sekunde aufgenommen werden, während 30p, wie bei der PM1, 30 ganze Felder pro Sekunde aufnimmt. Mehr Informationen über Framerates findet sich unter der Rubrik Videoclipaufnahmen dieser Review. In der Tabelle sind die verfügbaren Auflösungen der MHS-PM1 aufgeführt:
| Bildschärfe |
Bildwiederholrate | Kodierung |
| 1440 x 1080 | 30p | MPEG-4 AVC/H.264 |
| 1280 x 720 | 30p | MPEG-4 AVC/H.264 |
| 640 x 480 | 30p | MPEG-4 AVC/H.264 |
Aufzeichnungsmedien (5,1)
Das primäre Aufzeichnungsmedium der MHS-PM1 ist Sonys Memory Stick PRO Duo Speicherkarte. Der Kartensteckplatz befindet sich hinter einer kleinen Schiebetür auf der Unterseite des Camcorders, gleich neben dem Akku. Es ist etwas ungewöhnlich, dass die Speicherkarte mit dem Aufschrift nach unten zeigend in den Slot gesteckt werden muss – gefühlsmäßig sollte es genau anders herum sein. Auf der Rückseite der Abdeckung hat Sony zwar einen kleine Grafik als Erklärung eingestanzt, doch sie ist nicht sonderlich gut lesbar und schwierig zu verstehen. Die Speicherkarten haben außerdem einen Nachteil: Es sind Sony-Markenfabrikate. Das heißt also, mit der PM1 können keine regulären SD/SDHC Speicherkarten benutzt werden – und umgekehrt können die Memory Stick PRO Duo nicht mit anderen Marken verwendet werden.
Die MHS-PM1 hat auch einen internen Speicher mit 12MB (!!). So viel Speicherplatz blieb übrig, als Sony die Bildbearbeitungssoftware in den Camcorder eingebettet hat. 12MB reicht für eine Aufnahme in der höchsten Qualität von gerade mal 15 Sekunden.
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| Der Memory Stick PRO Duo Speicherkartenslot ist unter dem Akkufach angebracht |
Diese Tabelle listet die ungefähren Aufnahmezeiten:
| 1080/30p |
720/30p |
480/30p (VGA) |
|
| 12 MB interner Speicher | 15 Sek | 20 Sek | 45 Sek |
| 512 MB Memory Stick PRO Duo | 10 Min. | 15 Min. | 30 Min. |
| 1 GB Memory Stick PRO Duo | 20 Min. | 30 Min. | 1 Std |
| 2 GB Memory Stick PRO Duo | 40 min | 1 Std. | 2 Std |
| 4 GB Memory Stick PRO Duo | 1 Std 20 Min. | 2 Std 5 Min. | 4 Std |
| 8 GB Memory Stick PRO Duo | 2 Std 50 Min. | 4 Std 10 Min. | 8 Std 10 Min. |
| 16 GB Memory Stick PRO Duo | 5 Std 40 Min. | 8 Std 30 Min. | 16 Std 30 Min. |
Film- & Bildbearbeitung (6,0)
Ein wesentlicher Aspekt der ultrakompakten Camcorder ist die Möglichkeit, Videos schnell ins Internet, respektive auf YouTube, hochzuladen. Die Flip-Serie hat mit diesem Phänomen angefangen. In die ultrakompakten Camcorder wurde eine Software eingebaut, die das schnelle und einfache Hochladen von Videos ins WWW ermöglichte. Mit der MHS-PM1 versucht Sony an diesen Erfolg anzuknüpfen – schafft aber nicht so ganz was Pure Digital gelungen ist. Auch die PM1 hat ein Programm eingebettet, mit dem Videos schnell online gestellt werden können. Der Installationsprozess ist aber sehr kompliziert und wird vor allem Anfänger verwirren. Auch dafür, dass die Software nicht mit Macs kompatibel ist, gibt es Punkteabzug…
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| PMB Portables Begrüßungsbildschirm |
Die MHS-PM1 wird mit dem Picture Motion Browser (PMB) und PMB Portable geliefert, die beide auf dem internen Speicher eingebettet sind. Sony fügt PMB oft seinen Camcordern bei. Mit dem Programm können Aufnahmen auf einen Computer übertragen und dort organisiert werden. PMB Portable gibt es nur mit Sonys Webbie HD Serie. Mit diesem Programm, werden die Clips und Fotos auf YouTube, Picasa, Shutterfly usw. hochgeladen.
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| Die Videoclips sind als Miniaturen angeordnet und können auf zahlreiche Videoseiten hochgeladen werden |
Die Installation von PMB Portable ist wirklich frustrierend. Beim Anschließen des Camcorders werden drei Geräte am Computer angezeigt. Eines ist für die Memory Stick Karte, die im Camcorder geladen ist. Das zweite ist der integrierte Speicher von 12MB, das ebenfalls für das Speichern von Videos genutzt werden kann. Schlussendlich wird noch die Software PMB Portable angezeigt. Es ist ein bisschen zu viel, für Anfänger wie für technisch versierte. Es hätte mehr Sinn gemacht, wenn Sony die 12MB internen Speicher gelöscht bzw. weggelassen hätte.
PMB Portable hat auch zu viele Programme und Tools. Geht man davon aus, dass die meisten Käufer der MHS-PM1 nicht unbedingt die größten Technikfreunde sind, ist Sonys Software viel komplizierter als nötig. Enthalten sind Informations-, Standortfestlegungs-, Media Check-, PMB Portable Maintenance- und Einstellungswerkzeuge. Das sind einfach zu viele für einen derart kleinen Camcorder – und der Hauptgrund dafür, dass die Installation des PMB Portable so lange dauert.
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| Upload auf YouTube |
Sobald die Software installiert ist, ist sie ziemlich einfach verständlich. Ein paar Optionen sind zu viel, aber das stört nicht allzu sehr. Das Programm ist so eingestellt, dass die Videos unter anderem auf YouTube, Dailymotion, Picasa und Photobucket geladen werden können. Andere Seiten können manuell hinzugefügt werden. Angeblich beschleunigt das Taggen der Videos das Hochladen, uns ist kein großer Geschwindigkeitsunterschied aufgefallen. Alles in Allem ist die Software also ziemlich gut, nur der Installationsprozess ist viel zu mühselig. Verglichen mit der einfachen Software auf den Flip-Camcordern ist Sonys viel zu kompliziert.
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