Sony MHS-PM1
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Videoformate & AufzeichnungsmedienWeiter: Seite 7
Fotofunktionen
Zusammenfassung Bedienelemente
• Es gibt keine manuellen Bedienelemente
• Festes Objektiv, also auch kein Autofokus
• 2x digitaler Zoom und ein paar Motivprogramme sind die einzigen erwähnenswerten Features
Automatische Aufnahmen (6,51)
An Funktionen und Features mangelt es der Sony MHS-PM1 nicht, jedenfalls im Vergleich zu anderen ultrakompakten Budget-Camcordern. Trotzdem bietet die kleine Videokamera nicht viel in Bezug auf manuelle Bedienelemente. Das bedeutet man muss sich für fast alles ganz und gar auf die Automatik verlassen. Das einzigen manuellen Einstellungen, die mit der PM1 möglich sind, sind ein paar wenige Motivprogramme, ein 2-facher digitaler Zoom, eine Einstellung zur Flimmerreduzierung und ein Echtzeithistogram zur Luminanzmessung.Das Objektiv der MHS-PM1 ist fest verankert, das heißt es hat keine beweglichen Teile und die Blende ist immer auf f/3,6 eingestellt. Das ist keine besonders weite Blendenöffnung, ist aber gut genug um das gesamte Motiv im Fokus zu behalten. Ein festes Objektiv bedeutet auch, dass es keinen Autofokus gibt. Laut Sony hat die MHS-PM1 angeblich eine Brennweite von 7 mm bis unendlich. Wir haben jedoch festgestellt, dass man sich etwa 25 cm vom Motiv befinden muss, damit es scharf dargestellt wird.
Auch die automatische Belichtung hat so ihre Probleme. In unserem Test waren helle Bereiche oft überbelichtet. Manchmal hatte der Camcorder auch Schwierigkeiten, wenn wir während der Aufnahme von einer hellen in eine dunklere Umgebung gewechselt sind. Meistens hat die PM1 aber die Einstellung schnell und ziemlich genau vorgenommen. Der automatische Weißabgleich war eine der angenehmen Überraschungen: Die MHS-PM1 hat eines der besten Systeme, die wir an einem ultrakompakten Budget-Camcorder bisher gesehen haben.
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| Der Joystick dient zur Menü-Navigation, zur Änderung des LCD-Bildschirm und zum Einschalten des Selbstauslösers |
Lowlight-Modi
Die MHS-PM1 hat zwar ein Lowlight-Motivprogramm, dieser verbessert die Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung allerdings nicht wesentlich. In diesem Motivprogramm wird die Belichtungszeit für Fotos auf zwei Sekunden verringert.
Motivprogramme
Zusätzlich zu den automatischen Einstellungen hat der Camcorder vier Motivprogramme: Sport, Landschaft, Lowlight und Gegenlicht. Sport limitiert die Belichtungszeit auf 1/250 einer Sekunde oder schneller, während Lowlight längere Belichtungszeiten erlaubt (aber nur für Fotos). Mit dem Motivprogramm 'Landschaft' werden weiter entfernte Motive scharf gestellt und Gegenlicht hilft bei Aufnahmen mit sehr hellem Hintergrundlicht.
Zoom (4,75)
Der zweifache digitale Zoom der MHS-PM1 wird mit einem kleinen Hebel auf der Rückseite des Camcorders gesteuert. Dieser Hebel fühlt sich sehr billig und instabil an und die Anwendung ist ungewohnt. Um aus einem Motiv heraus zu zoomen muss dieser Hebel nach unten, um hinein zu zoomen muss der Hebel nach oben geschoben werden. Das ist sehr ungewohnt, vor allem weil man das Gefühl hat, es sollte andersherum sein.
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| Der Zoomhebel ist gewöhnungsbedürftig und schlecht ausgeführt |
Zoombereich (0.0)
Der optische Zoom fehlt bei der MHS-PM1, aber die Videokamera hat einen zweifachen digitalen Zoom. Das ist auch einer der größten Unterschiede zwischen der PM1 und z.B. der Sanyo VPC-CG10, die einen 5x optischen Zoom bietet. Der digitale Zoom der MHS-PM1 ist auch nicht sonderlich gut und verschlechtert die Aufnahme eher. Nachdem es kein optischer Zoom ist, ist das Herein- bzw. Herauszoomen alles andere als gleichmäßig.
| Zoom im Vergleich | |
|
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| Weitwinkel | 2x Zoom |
Fokus (0.0)
Einen manuellen Fokus hat die MHS-PM1 nicht. Das Objektiv ist sogar fixiert, d.h. einen Mechanismus zur automatischen Scharfstellung gibt es auch nicht wirklich. Wie schon im Abschnitt 'Automatische Aufnahmen' erwähnt, behauptet Sony, dass die PM1 eine Brennweite von 7 mm bis unendlich hat. In unserem Test waren es aber eher 250 mm bis unendlich. Die MHS-PM1 hat auch keine Nahaufnahmen-Einstellung.
| Belichtungseinstellungen |
| Keine |
| Blendeneinstellungen |
| Keine |
| Belichtungszeiten |
| Keine |
| Weißabgleicheinstellungen |
| Keine |
| Lichtverstärker-Einstellungen |
| Keine |
Belichtung (0.0)
Die MHS-PM1 hat auch keine manuelle Belichtungseinstellung.
Blende (0.0)
Auch die Blende lässt sich mit der MHS-PM1 nicht manuell einstellen. Das Objektiv ist fest fixiert und hat eine Blendenöffnung von f/3,6.
Belichtungszeit (0.0)
Bei der Belichtungszeit ist es wie bei der Belichtung und der Blende: Sie kann in der MHS-PM1 nicht manuell eingestellt werden. Einige der Motivprogramme ändern die Belichtungszeit zwar, aber automatisch. Die Belichtungszeiten reichen von 1/30 bis 1/4000 für Videoaufnahmen.
Weißabgleich (0.0)
Es gibt auch keine Einstellungsmöglichkeit für den Weißabgleich.
Lichtverstärker (0.0)
Gain bietet die MHS-PM1 nicht an. Normalerweise ist diese Einstellungsmöglichkeit auch nur in den High-end Modellen zu finden. Die große Ausnahme ist Sanyo, die sowohl in der CG10 als auch in der höherpriesigen HD2000 einen Lichtverstärker anbietet.Farb- & Bildfunktionen (0,25)
Im Einstellungsmenü der MHS-PM1 befindet sich eine Einstellung um 'Geflimmer' auszugleichen. Wie der Name schon sagt, soll das Flimmern, das Leuchtstofflampen beim Aufnehmen verursachen können, reduzieren. Diese Einstellung hat uns überhaupt nichts gebracht – wir konnten keinerlei Unterschied feststellen als wir sie eingeschaltet haben. Allerdings hatten wir von vornherein kein Flimmern als wir im Büro, mit Leuchtröhren, gefilmt haben.
Sonstige Bedienelemente (1,0)
Die MHS-PM1 hat ein Bildschirmhistogramm, das an- und ausgeschaltet werden kann. Das Livehistogramm, das den Beleuchtungslevel des Motivs darstellt, ist relativ nutzlos, da die Beleuchtung nicht manuell angepasst werden kann. Sony hätte diese Funktion einfach ganz weglassen sollen (oder die Histogrammanzeige für die Wiedergabe aufheben sollen), da sie die Nutzer eher verwirrt und Bildschrimplatz weg nimmt.
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