Sony MHS-PM1
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Lowlight-Verhalten
Zusammenfassung Videoclipaufnahmen & Bildschärfe
• Aufnahmen mit 1440 x 1080, 1280 x 720 oder 640 x 480
• Alle Videos werden mit 30 Vollbildern pro Sekunde aufgenommen
• Aufnahmen sind abgehackt und haben viele Artefakte
• Bildschärfe ist gut
Videoclipaufnahmen (4,6)
Die Sony MHS-PM1 nimmt Videos mit 30 Vollbildern pro Sekunde (30p) auf, eine langsamere Framerate als reguläre HD-Camcorder nutzen, die Videos mit 60 Halbbildern pro Sekunde (60i) aufnehmen. Die 60i Aufnahmen sind schneller, gleichmäßiger und sehen flüssiger aus als die 30p Aufnahmen.Das ist das große Problem mit den kleinen, ultrakompakten Camcordern. Die Videos der Sony Webbie MHS-PM1 erscheinen ungliechmäßiger als die 60i-Aufnahmen. Die Aufnahmen sind sehr abgehackt, viel mehr noch als die der Sanyo VPC-CG10, die ebenfalls mit einer Framerate von 30p aufnimmt. Ein bisschen ungünstig ist auch, dass die meisten von ihnen nur im NTSC- statt im PAL-Standard, also 50i bzw. 25p, aufnehmen. In Europa wird PAL und nicht NTSC benutzt… Für Internet-Videoseiten macht das nicht viel Unterschied. Soll das Video aber auf einem PAL-Fernseher wiedergegeben werden, ist die Qualität lange nicht so gut, wie sie sein sollte.
Die Videos auf YouTube sind während des Hochladens sehr stark komprimiert worden. Die HD-Links linken zwar zu Videos mit besserer Qualität, doch auch diese sind von YouTube komprimiert worden. (So testen wir Videoclipaufnahmen)
Die Aufnahmen der MHS-PM1 scheinen ok zu sein. Doch alles in allem war die Qualität eher unterdurchschnittlich, selbst für einen ultrakompakten, Budget-Camcorder. Die Aufnahme war abgehackt und zeigt sehr viele Artefakte im RGB-Windrad sowie signifikante Nachzieheffekte.
Das Video der Sanyo CG10 wurde mit der höchsten Qualitätsstufe (720p) aufgenommen. Der Camcorder nimmt entweder mit 30p oder 60p auf. Die höchste Auflösung gibt es aber nur mit der 30p Framerate. Bei 60i ist die Auflösung nicht höher als 640 x 480, was ziemlich niedrig ist. Auch diese Aufnahmen sind abgehackt, wenn auch nicht so schlimm wie bei der MHS-PM1.
Auch die Kodak Zx1 bietet zwei Bildwiederholraten für HD-Aufnahmen an. Allerdings nimmt die Kodak Zx1 mit 60p und 30p auf. Das Video wurde im 60p Modus (HD60 genannt) aufgenommen. Dieser Modus nimmt Videos in der selben, gleichmäßigen und natürlichen Geschwindigkeit auf, wie 60i Camcorder. Die 60p Aufnahmen der Kodak sind aber etwas gleichmäßiger und zeigen weniger Nachzieheffekte, weil sie progressiv sind. Der 30p Modus der Kodak (HD genannt) ist mehr oder weniger das, was auch die anderen ultrakompakten Camcorder anbieten. Die Zx1 hat eine maximale Auflösung von 1280 x 720.
Die Flip UltraHD bietet überhaupt keine Auflösungs- oder Framerate-Einstellungen. Alle Videos werden bei 1280 x 720 mit einer Framerate von 30p aufgenommen. Doch obwohl mit der Flip weder die Größe noch die Framerate eingestellt werden kann, zeigte das Video weniger Artefakte als andere Camcorder in diesem Set. Auch hier waren die Aufnahmen, wegen der 30p Framerate, abgehackt und nicht sehr gleichmäßig – doch das war zu erwarten.
Video-Bildschärfe (9,77)
In unserem Test erreichte die PM1 eine Horizontalauflösung von 600 Bildpunkten pro Zeile (lw/ph) und eine vertikale Auflösung von 650 lw/ph. Das sind hervorragende Werte für einen ultrakompakten Camcorder. Überraschenderweise war die Flip UltraHD nicht viel schlechter als die MHS-PM1, obwohl sie mit einer niedrigeren Auflösung (1280 x 720) aufnimmt. Bei allen Camcordern in diesem Vergleichsset haben wir gute Bildschärfen gemessen. Daraus schließen wir, dass der die Videoperformance der ultrakompakten auch weiterhin stetig verbessert wird. (So testen wir die Video-Bildschärfe)
| Testergebnisse Video-Bildschärfe im Vergleich |
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