High Definition
High Definition (HD) ist nicht die Zukunft – es ist schon längst hier. Jeden Tag werden mehr und mehr HD-Fernseher gekauft, da ist es nur natürlich, dass auch der Urlaub, die Schulaufführung und Sportereignisse in HD aufgenommen werden wollen. Mit den vielen verschiedenen Formaten und Möglichkeiten ist es aber nicht einfach alles zu verstehen und den richtigen Cacmorder zu finden.
Natürlich gibt es Camcorder, deren niedriger Preis fast zu schön ist um wahr zu sein. Jeder Hersteller kann sein Produkt, das die Mindestanforderungen erfüllt mit “HD” auszeichnen. Doch ein HD-Camcorder für 100 Euro wird nicht die bestmöglichen Videos aufnehmen. Hier gilt: Der Preis steigt proportional zur Videoqualität.
Außerdem muss man den Unterschied zwischen den beiden Hauptarten von HD-Video kennen. Die erste ist die 1280 × 720, die normalerweise mit 720p abgekürzt wird. Das Bild hat eine Auflösung von 1280 Bildpunkten pro Spalte und 720 Bildpunkten pro Zeile.Bei der progressiven Abtastung wird ein gesamtes Vollbild übertragen, 25 Mal in einer
Sekunde – deshalb 720/25p.
Die andere Auflösung ist 1920 × 1080, normalerweise als 1080i bezeichnet. Das heißt, das Bild hat 1920 Bildpunkte pro Spalte und 1080Bildpunkte pro Zeile und ist somit schärfer – was aber nicht unbedingt heißt, dass 1080i besser ist als 720p. Das “i” steht für “interlaced”. Wörtlich bedeutet das so viel wie verflochten/inneinander verschachtelt und bezeichnet das Zeilensprungverfahren. Das Bild wird normalerweise in gerade und ungerade Zeilen aufgeteilt. Zuerst wird das obere Halbbild abgetastet, dann das untere. Jedes Halbbild (engl. Field) wird wiederholt abgetastet und 25 Mal pro Sekunde übertragen, das gesamte Bild wird also teilweise 50 Mal pro Sekunde übertragen, deswegen 1080/50i. Der Zeilensprung ist so schnell, dass das menschliche Auge die Verzögerung nicht als flimmern wahrnimmt – nur bei angehaltenem Video kann man den Zeilensprung manchmal sehen.

Die dritte HD-Technologie nutzt die höhere Auflösung von 1920 × 1080 und die volle Frequenz von 50 Bildern pro Sekunde. Viele High-Definition Fernseher haben das inzwischen, weil es auf einem Wiedergabegerät ziemlich einfach zu bewerkstelligen ist. Für Aufnahmen dagegen gibt es 1080p bisher fast nur auf Proficamcorder.
Der Kauf eines HD-Camcorders
Jeder Camcorder-Hersteller bietet HD-Camcorder an. Manche nehmen in 1080i, manche in 720p auf – und (noch) ganz selten gibt es Camcorder die in 1080p aufnehmen. HD-Videos können auf alle Medien gespeichert werden: Kassetten, DVD, Festplatten, Speicherkarten oder interne Flashspeicher. Das Medium hängt nicht vom Format ab. Der Begriff “Format” bezieht sich auf das Aufzeichnungsverfahren des Camcorders.
Es gibt verschiedene Aufnahmeformate. Alle können aber durch Anschluss des Camcorders an einen Fernseher ziemlich leicht wiedergegeben werden. Das Bearbeiten ist eine ganz andere Sache. Dafür muss das Format mit dem Computer kompatibel sein, und der Computer so gut ausgerüstet, dass er nicht dauern abstürtzt.
Hier ist eine kurze Zusammenfassung aller gängigen Aufnahmeformate
und eine kurze Erklärung der Terminologien:
HDV – Das ist das älteste High Definition Format für Consumer Camcorder die auf Band aufnehmen. HDV wird keinem Computer Schwierigkeiten bereiten. Anzuschließen über Fire Wire (auch bekannt als IEEE 1394)
AVCHD – Seit der Einführung 2006 hat sich AVCHD explosionsartig verbreitet und wird von allen großen Herstellern (Sony, Canon, Panasonic und JVC) benutzt, aber jeder hat ein etwas anderes AVCHD-Format. Außerdem sind die Dateien sind rechenintensiv (und groß) und der Computer, an dem die Bearbeitungen vorgenommen werden, muss wirklich gut ausgerüstet sein. Früher war es auch schwierig ein kompatibles
Bearbeitungsprogramm. Inzwischen ist beides aber wesentlich besser geworden.
MPEG-2 Transport Stream – JVC ist der einzige Hersteller, der dieses Format in den High Definition Modellen der Everio-Serie benutzt hat. Inzwischen ist aber auch JVC zu AVCHD übergeganben.
AVC/H.264 MPEG-4 – Dieses Format hat viele Namen, und wenn der Camcorder keinen der oben genannten Formate hat, wird es wahrscheinlich dieses sein. sich niemand leicht merken. Es ist nicht sehr verbreitet und wird vor allem von Sanyo, Samsung sowie in vielen ultrakompakten Camcordern wie dem Flip, Kodak und anderen, benutzt. Wer mit Macs arbeitet hat Glück, das sie fast perfekte mit H.264 arbeiten. PC-Nutzer werden den richtigen Driver erst suchen müssen.
Gängige Aufnahmemedien:
Flash-Speicher (aka Speicherkarte, SSD) – Der Begriff Flash-Speicher wird für alle Speichermedien verwendet, die keine beweglichen Teile haben, also keine Drehscheibe oder Abtastarm. Es wird als das Speichermedium der Zukunft gehandelt. Flash-Speicher sind energieeffizient, extrem kompakt und leicht. Im Vergleich zu HDD mag die Aufnahmekapazität zwar begrenzt sein, aber es gibt jedes Jahr größere Karten. Manche Camcorder haben herausnehmbare Speicherkarten, manche haben interne Speicher, die nicht herausgenommen werden können, manche beide.
Hard Disk Drive (HDD, Festplatte) – HDD hat eine hohe Kapazität, normalerweise zwischen 60 und 120
Gigabite. Lange Aufnahmezeiten sind zwar eine tolle Sache, aber die Gefahr das Backup auf DVD oder auf eine externe Festplatte zu vergesen ist hoch.
Band – Es gibt HD Camcorder, die MiniDV benutzen, eine Art von Band. Das sind die gleichen, die schon in den Standard Definition Camcordern vor Jahren benutzt wurden. Aufnahmen auf Band zu speichern ist definitiv “old school”: Man muss immer noch vor- und zurückspulen wie mit dem Videorekorder. Aber die Technik hat sich
bewährt, ist noch fast überall zu haben und fast unverwüstlich.
DVD – Bei Camcordern heißt das immer die kleine, 8cm miniDVD. DVDs sind praktisch, weil wir alle damit vertraut sind. Die Aufnahmedauer ist aber sehr kurz, ca. 15 Minuten wenn mit der höchsten Qualität aufgenommen wird. Außerdem können die DVD aus dem HD-Camcorder nicht einfach zu Hause im DVD-Player abgespielt werden, sondern müssen in einem Blu-Ray Player abgespielt werden.
Das ist eigentlich alles was man wissen muss, bevor der erste HD-Camcorder ins Haus kommt. Viel Spaß beim Filmen!
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Canon Legria HF S21
Der Legria HF S21 von Canon ist das neue, verbesserte Flaggschiff-Modell. Mit einem internen Flashspeicher von 64 GB, zwei SD/SDHC-Kartensteckplätzen und der neuen Berührungsbedienung hat Canon einige Verbesserungen vorgenommen. Ganzen Testbericht lesen
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2
Panasonic HDC-TM700
Die letztjährigen Top-Modelle von Panasonic, die 300-er Modelle waren schon super – der HDC-HS300 hat 2009 sogar unseren Select Award gewonnen. An die Nachfolgeserie, die 700-Modelle, haben wir deshalb ziemlich hohe Erwartungen. Ganzen Testbericht lesen
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3
Panasonic HDC-SDT750
Mit dem HDC-SDT750 hat Panasonic als erster großer Hersteller einen 3D-fähigen Camcorder für Endverbraucher entwickelt. Im Großen und Ganzen hat der Camcorder aber die gleiche Technik wie die HDC 700er Modelle – plus 3D Modus. Ganzen Testbericht lesen
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JVC Everio GZ-HM1
JVCs neuer Top-Camcorder, der Everio GZ-HM1 (UVP 1.199 Euro) sieht dem Vorjahresmodell, dem Everio GZ-HM400, zum verwechseln ähnlich. Ganzen Testbericht lesen
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5
JVC Picsio GC-FM1
Der Picsio GC-FM1, der neueste Streich von JVC, ist auf den ersten Blick nur ein weiterer Konkurrent für die Flip-Serie. Aber unter der Metallic-Lackierung hat der hochformatige Camcorder einiges zu bieten. Ganzen Testbericht lesen
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Kodak Zx1
Mit der Zx1 hat Kodak einen robusten, wasserfesten Taschencamcorder auf den Markt gebracht, der mehrere Aufnahmemodi und Fotofunktionen bietet. Die Zx1 ist auch praktisch: Statt des USB-Arms einer Flip, hat die Videokamera gut geschützte HDMI-, USB- und Videoanschlüsse und einen Speicherkartenslot. Ganzen Testbericht lesen
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7
Sony MHS-PM1
Das Design der MHS-PM1 erinnert sehr stark an das der Flip-Camcorder. Die wirkliche Neuheit ist das rotierende Objektiv, das sich um 270 Grad drehen lässt. Ganzen Testbericht lesen
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Pure Digital Flip UltraHD
Die Flip UltraHD ist das neueste Modell der Flip-Serie und hat 8 GB Speicherplatz, einen HDMI-Anschluss und nimmt HD-Videos mit 720/30p auf. Die Upload-Software, die den Camcorder in den USA so beliebt gemacht haben, ist vorinstalliert und es gibt keinerlei Schnickschnack (genauso wie bei den Vorgängermodellen). Ganzen Testbericht lesen
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999,00€9JVC Everio GZ-X900
Der neue Oberklassen-Camcorder von JVC, die GZ-X900, hat ein paar Eigenheiten. Die rechteckige Form und das moderne Design, bei dem ganz auf Halteriemen verzichtet wurde, sind ziemlich ungewöhnlich. Ganzen Testbericht lesen
999,00€ -
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Sanyo Xacti VPC-CG10
Die meisten Camcorder unter 300 Euro sehen aus wie Handys (vor allem das iPhone scheint Designvorbild gewesen zu sein), und konkurrieren vor allem mit den Flip-Camcordern. Sanyos Antwort auf die ultrakompakten Camcorder ist die Xacti VPC-CG10, dem update des Vorjahresmodells CG9. Ganzen Testbericht lesen
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899,00€11JVC Everio GZ-HD320
In diesem Jahr konzentriert sich JVC offensichtlich mehr auf die Mittelklasse-Camcorder als andere Hersteller. Sony, Panasonic und Canon haben alle Topmodelle herausgebracht, während JVC seine gesamte Marketing-Strategie um die zwei Everio Camcorder GZ-HD300 und GZ-HD320 aufgebaut hat, die ca. Ganzen Testbericht lesen
899,00€ -

1359,00€12Panasonic HDC-HS300
Die Panasonic HDC-HS300 (UVP EUR 1.499) hat alles was man von einem hochwertigen Camcorder erwartet. Ganzen Testbericht lesen
1359,00€ -

1149,97€13Canon Legria HF S100
Die Canon Legria HF S100 (und das Vergleichsmodell HF S10) gehört zu Canons Top-Modellen 2009. Der 8,58 Megapixel Sensor, das große Objektiv, die Fotofunktionen und das neue Einstell-Wahlrad sind nur einige der Features, die Canon in seine Vorzeigemodelle eingebaut hat. Ganzen Testbericht lesen
1149,97€ -

1500,00€14Sony Handycam HDR-XR520
Die Sony HDR-XR520VE (UVP 1.500 Euro), ist ein relativ kleiner Consumer Camcorder mit vielen Extras und einem großen Festplattenspeicher. Ganzen Testbericht lesen
1500,00€ -

849,00€15Panasonic HDC-HS20
Die Panasonic HDC-HS20 ist eines von zwei Modellen, die Panasonic für Einsteiger und Schnäppchenjäger konzipiert hat. Mit einem Listenpreis von EUR 849,00 ist die HDS-HS20 auch günstiger als andere Modelle mit Festplatten-Speicher. Ganzen Testbericht lesen
849,00€ -

825,97€16Canon LEGRIA HF20
Der neue Canon HF20 Camcorder ist der Nachfolger einer preisgekrönten und viel gepriesenen Videokamera. Vermarktet wird die HF20 als preiswerte Alternative zur Canon HF11, unseres Camcorder des Jahres 2008. Ganzen Testbericht lesen
825,97€ -

563,98€17Sanyo Xacti VPC-HD2000
Sanyo mag nicht so beliebt sein wie Canon oder Sony, aber das letzte Model der Xacti-Serie ist den Mittelklasse-Camcordern der großen Hersteller durchaus gewachsen. Die Sanyo Xacti VPC-HD2000 liefert hervorragende Filmaufnahmen, mit überragenden minimalen Beleuchtungszeiten und Lowlight-Farbtönen. Ganzen Testbericht lesen
563,98€
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Viele Camcorder haben, ähnlich wie in einem PC, eine eingebaute Festplatte auf der Videos und Fotos gespeichert werden. Der größte Vorteil einer Festplatte in einem Camcorder ist der Speicherplatz. Mehr...
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